Vesperkirche Nürnberg

„Gerufen sein“

Nürnbergs erste Vesperkirche sucht ehrenamtliche Helfer

Die Vesperkirche rechnet mit bis zu 500 Gästen pro Tag.

Bild: Vesperkirche Nürnberg

Regionalbischof Ark Nitsche eröffnet die Vesperkirche mit einem Gottesdienst in der Gustav-Adolf-Gedächtniskirche. Dort stehen vom 12. Januar bis zum 22. Februar Mahlzeiten für einen Euro bereit. 

Ab dem 12. Januar dient die Gustav-Adolf-Gedächtniskirche in Nürnberg wieder als Wohn- und Esszimmer für alle. Die Vesperkirche öffnet zum  dritten Mal in der Nürnberger Südstadt ihre Türen. Die Gustav-Adolf-Gedächtniskirche wird zu einem Ort der Speisung, Kultur, Begegnung und Teilhabe. Bis zum 22. Februar kann man für einen symbolischen Euro in der Kirche in guter Gesellschaft zu Mittag essen, sich austauschen und Gemeinschaft erleben. Die Vesperkirche öffnet um 10.30 Uhr und schließt um 15.30 Uhr.

Mehr zum Thema

Neben dem Mittagessen gibt es auch wieder liturgische Impulse und kulturelle Angebote. Im Programm sind 20 Begleitangebote aufgelistet, darunter Produktionen vom Staatstheater Nürnberg oder ein Märchenerzähler. Zu den Angeboten der Vesperkirche gehören auch juristische und ärztliche Beratung sowie Friseurtermine.

Die Nürnberger Vesperkirche findet in diesem Jahr zum fünften Mal statt. Regionalbischof Ark Nitsche und Pfarrer Bernd Reuther eröffnen die Vesperkirche 2020 am Sonntag, 12. Januar, um 10 Uhr, mit einem feierlichen Abendmahls-Gottesdienst. Der Posaunenchor und Markus Nickel an der Orgel gestalten ihn musikalisch.

Das Projekt in der Nürnberger Südstadt bringt etwa 400 Ehrenamtliche auf die Beine, über 500 Gäste kamen in den Vorjahren täglich in den mit Tischen vollgestellten Kirchenraum. Antje Förstl von der Firma "Franken Catering" fertigt an den 43 Tagen täglich rund 500 Portionen Essen - von klassisch fränkischer Küche bis hin zu vegetarischen Speisen und Angeboten für Besucher anderer Kulturkreise. Finanziert wird die von Ehrenamtlichen getragene Vesperkirche durch die Kirchengemeinde, den Diakonieverein und Sponsoren.


09.01.2020 / Kerygma