Nach rund anderthalb Jahren Bauzeit ist die neue Kirche, die nur wenige Meter neben der bisherigen steht, fertig.
Bild: ELKB
Einweihung Epiphaniaskirche
"Christus segne dieses Haus!"
"Seit Jahrzehnten hatten Sie Geld gesammelt und zurückgelegt für einen Kirchenneubau. Immer wieder stand das ganze Projekt auf der Kippe. Landeskirchliche Zuschüsse wurden geringer, das Bauen immer teurer," Regionalbischöfin Berthild Sachs würdigte den mühsamen Weg, der hinter den Menschen aus dem Gemeindeteil Laineck liegt.
Vor über 50 Jahren hat die Kirchengemeinde Laineck ein Behelfsgebäude als Kirche bekommen. Inzwischen ist es so marode, dass es nicht mehr genutzt werden kann. 20 Jahre hat die Planung der neuen Kirche gedauert.
"Sie haben durchgehalten, oft vielleicht mit einem flehenden Blick zum Himmel. Aber Ihre Vision von einer Gemeindezukunft in und mit einer neuen Epiphaniaskirche hat Sie durchhalten lassen. Nun sind Sie angekommen!", so die Regionalbischöfin in ihrer Predigt.
Rund zwei Millionen Euro hat die Kirche gekostet, deren Spatenstich im Sommer 2024 erfolgte. Ein Drittel kommt von der Landeskirche, zwei Drittel von der Gemeinde selbst.
Die neue Kirche ist deutlich kleiner. Statt 280 Sitzplätzen sind es nun 160. Dafür kann der Kirchenraum flexibel genutzt werden, zum Beispiel von der Yoga-Gruppe oder der Mutter-Kind-Gruppe - auch im Winter, dafür sorgt eine moderne Luftwärmepumpe.
Predigt zum Nachlesen
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05.01.2026
ELKB