Pressemitteilung vom 13.09.2019

Klaus Stiegler als neuer Regensburger Regionalbischof ins Amt eingeführt

In einem festlichen Gottesdienst wurde am Sonntag, 15. September in der Christuskirche in Landshut Klaus Stiegler (56) von Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm in sein neues Amt als Regionalbischof des Kirchenkreises Regensburg eingeführt.

Stiegler ist Nachfolger von Hans-Martin Weiss, der zum 31. Juli in den Ruhestand trat.

 

In seiner Einführungsansprache erinnerte der Landesbischof daran, dass auch ein Regionalbischof ein Pfarrer sei, ein Seelsorger, Liturg und Prediger. Er ordiniert Pfarrerinnen und Pfarrer in seinem Kirchenkreis und fördert den Zusammenhalt und das Zusammenwirken aller Gemeinden und kirchlicher Dienste in der Region. Als Teil der Kirchenleitung vertritt er die bayerische Landeskirche in der Öffentlichkeit. Trotz der hohen Erwartungen, so der Landesbischof, gäbe es „keinen Anlass, sich unter Druck zu setzen oder gar erdrücken zu lassen“, denn die Liebe Gottes sei in erster Linie ein Geschenk. Stiegler bringe die Gabe mit „klar und überzeugend vom christlichen Glauben zu reden – und zwar nicht aufdringlich, nicht belehrend, sondern so, dass Sie die Liebe gleich austeilen, von der Sie sprechen.“

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Klaus Stiegler sagte vor dem Gottesdienst: „Ich freue mich auf meine neue Aufgabe. Mir ist wichtig, dass wir als Kirche seelsorgerlich nahe bei den Menschen sind und einfache Wege zur Liebe Gottes eröffnen. Und uns gleichzeitig gesellschaftlich mutig und klar gegen Intoleranz, Nationalismus und Ausgrenzung von Menschen einsetzen.“

Stiegler, gebürtiger Fürther war von 1995-2004 geschäftsführender Pfarrer an der St. Johanniskirche in Forchheim, seit 2004 Dekan im Dekanatsbezirk Schwabach.

Klaus Stiegler ist verheiratet und hat drei Kinder.

Kirchenkreis Regensburg

Der Kirchenkreis Regensburg ist mit mehr als 24.000 Quadratkilometern der flächengrößte der sechs bayerischen Kirchenkreise. In acht Dekanaten mit 149 Kirchengemeinden leben etwa 275.000 evangelische Christen.


13.09.2019 / München, Johannes Minkus, Pressesprecher