Die Evangelische Akademie Tutzing halbiert ihre CO2-Emissionen.
Bild: EAT
Evangelische Akademie Tutzing
"Nachhaltigkeit wächst durch Verlässlichkeit"
Die Evangelische Akademie Tutzing hat ihre CO2-Emissionen seit Beginn der Messung im Jahr 2013 mehr als halbiert. Das zeige die Bilanz des aktuellen Nachhaltigkeitsberichts für 2025 im Vergleich mit den Werten seit 2013, heißt es in einer Mitteilung der Tagungs- und Studienstätte vom Dienstag. Der Energieverbrauch konnte um etwa vierzig Prozent reduziert werden, heißt es. Zudem sei der Verbrauch von Wasser und Papier zurückgegangen.
Seit 2014 richte die Akademie ihr Umweltmanagement nach dem "Eco-Management and Audit Scheme" (EMAS) der Europäischen Union aus. Das System soll laut EMAS-Angaben Unternehmen und Behörden dabei helfen, ihre Umweltschäden zu verringern, Energie zu sparen und gesetzliche Vorgaben einzuhalten. Gerade sei das Zertifikat der Akademie wieder bestätigt worden. Um den ökologischen Fußabdruck gering zu halten, dürften die Nachhaltigkeitsziele nicht aus dem Blick verloren werden, so die Akademie. Man arbeite daran, etwa bei Erneuerungsmaßnahmen wartungsarme Technik zu nutzen und bei Mitarbeitenden und Veranstaltungsgästen das Bewusstsein für Nachhaltigkeit weiter zu schärfen.
Die Fortschritte beim Umweltschutz würdigte der bayerische Landesbischof Christian Kopp in seinem Grußwort für den Nachhaltigkeitsbericht: "Nachhaltigkeit wächst durch Verlässlichkeit, durch gemeinsames Engagement und durch die Bereitschaft, immer wieder neu nach besseren Lösungen zu suchen." Das Team des Tagungshauses trüge dazu bei, dass die Evangelische Akademie Tutzing ein glaubwürdiger Ort der Verantwortung bleibt. Auch die Präsidentin des bayerischen Landessynode, Tanja Keller, gratulierte zur EMAS-Rezertifizierung. Die Akademie leiste einen "entscheidenden Beitrag" zum Erreichen der Klimaschutzziele, die sich die Landeskirche mit der Verabschiedung des Klimaschutzgesetzes 2024 gesetzt habe.
12.08.2026
epd