Im Süden Nürnbergs ist am Karsamstag, 4. April, erstmals der 'Himmelswagen' im Einsatz.

Im Süden Nürnbergs ist am Karsamstag, 4. April, erstmals der "Himmelswagen" im Einsatz.

Bild: GettyImages

Nürnberg

Mit dem "Himmelswagen" auf die Straße

Die evangelischen Gemeinden in der Nürnberger Südstadt sehen dem ins Auge, dass weniger Christen in ihre Gottesdienste kommen. Sie haben sich ein Vehikel gekauft, mit dem sie zu den Menschen kommen.

Weniger Menschen kommen in die Kirchen - nun kommt die Kirche auf die Plätze, wo die Menschen sind. Im Süden Nürnbergs ist am Karsamstag (4. April) erstmals der "Himmelswagen" im Einsatz, teilte die evangelische Pfarrerin Sandra Zeidler dem Evangelischen Pressedienst (epd) mit. Mit dem mit blau-gelben Buchstaben beschrifteten Gefährt kommt ab 10 Uhr ein Team aus Pfarrerinnen und Ehrenamtlichen auf den Kopernikusplatz. Man wolle mit den Menschen über Fragen zu Tod und Auferstehung unter der Überschrift: "Bist du schon mal auferstanden?" ins Gespräch kommen, erzählte Zeidler. An Pfingsten könne das Thema sein, "was begeistert dich", am Reformationstag die Bedeutung von "Freiheit".

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Weitere Informationen

Das Projekt "Himmelswagen" ist ausdrücklich ein gottesdienstliches Projekt, sagte die Pfarrerin. Dafür würde in den evangelischen Kirchen in den südlichen Stadtteilen der ein oder andere Gottesdienst in Zukunft wegfallen. Der mobile Stand ist ein spezielles Modell eines E-Lastenfahrrads, das rund 6.000 Euro kostet. 80 Prozent davon hat die Landeskirche im Rahmen der missionarischen M.U.T.-Projekte übernommen.

Auch nach Ostern wieder unterwegs
Am Dienstag nach Ostern, am 7. April, ist der Himmelswagen wieder unterwegs und steht am Willy-Prölß-Platz gegenüber dem Karl-Bröger-Haus südlich des Hauptbahnhofs.

Zu der Pfarrei Nürnberg-Südstadt haben sich die drei Gemeinden von St. Peter, der Christuskirche und der Gustav-Adolf-Gedächtniskirche zusammengefunden.

01.04.2026
epd