Die Bayerische Demenzstrategie verfolgt ihre umfassende Zielsetzung in zehn Handlungsfeldern, in denen die Bayerische Staatsregierung eine Vielzahl von Projekten fördert.

Die Bayerische Demenzstrategie verfolgt ihre umfassende Zielsetzung in zehn Handlungsfeldern, in denen die Bayerische Staatsregierung eine Vielzahl von Projekten fördert.

Bild: GettyImages

Bayerische Demenzwoche

"Festhalten, was verbindet"

Vom 18. bis 27. September lädt die Bayerische Demenzwoche unter dem Motto "Festhalten, was verbindet" zu Veranstaltungen für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen ein.

Was bleibt, wenn Erinnerungen verblassen? Für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen ist es oft die Beziehung selbst, die trägt – ein vertrautes Gesicht, eine gemeinsame Geste, ein Lied. Genau darum geht es bei der siebten Bayerischen Demenzwoche, die vom 18. bis 27. September unter dem Motto "Festhalten, was verbindet" stattfindet.

DemenzGuide

In der App finden Angehörige oder Freunde Tipps für den Umgang mit Menschen in der Demenz, hilfreiche Ideen für daheim oder die Pflegeeinrichtung – auch bei fortgeschrittener Erkrankung. Sie bietet zudem einen gut verständlichen Überblick über das Thema Demenz. Die kostenlose digitale Hilfe lässt sich leicht bedienen und kann heruntergeladen werden unter www.elkb.org/anwendung/demenzguide.

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Die Initiative des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit, Pflege und Prävention will das Bewusstsein für Demenzerkrankungen schärfen und zugleich ganz praktisch unterstützen: mit einem Veranstaltungskalender voller regionaler Aktionen, Informationsveranstaltungen und Beratungsangeboten. Allein im vergangenen Jahr kamen so rund 1.700 Aktionen in ganz Bayern zusammen. Gesundheitsministerin Judith Gerlach bringt das Anliegen auf den Punkt: "Mein Ziel ist es, Menschen mit Demenz und ihren An- und Zugehörigen eine größtmögliche Lebensqualität zu gewährleisten."

Getragen wird die Demenzwoche von einem breiten Netzwerk aus mehr als 50 Organisationen – von Wohlfahrtsverbänden wie der Diakonie über Krankenkassen und Ärzteverbände bis hin zu Religionsgemeinschaften und Volkshochschulen. Kirchengemeinden gehören damit ganz selbstverständlich zu den möglichen Trägerinnen eigener Angebote: ob ein Gottesdienst für Menschen mit Demenz und ihre Familien, ein offener Gesprächskreis oder ein Nachmittag mit Musik und Erinnerungsarbeit.

Wer eine eigene Veranstaltung anbieten möchte, kann diese noch bis zum 31. Oktober anbieten und kostenlos im Veranstaltungskalender eintragen – thematische Grenzen gibt es dabei keine. Wer stattdessen nach einem passenden Angebot in der Nähe sucht, findet den Kalender ebenso wie weitere Informationen, unter anderem in Gebärdensprache und leichter Sprache, unter www.demenzwoche.bayern.de.

15.09.2026
ELKB

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