Pressemitteilung vom 21.04.2026
Von Wohnraum bis Sozialnutzung: Individuelle Konzepte für kirchliche Immobilien
Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern (ELKB) baut ihre Unterstützung für Kirchengemeinden im Umgang mit Immobilien aus: Mit der equadra GmbH bekommen Kirchengemeinden eine zentrale Anlaufstelle für die Entwicklung, Umnutzung oder Veräußerung ihrer Gebäude.
„Die Gründung von equadra ist ein weiterer Schritt, mit dem wir uns für die Zukunft aufstellen. Erklärtes Ziel ist es, die (Gesamt-)Kirchengemeinden langfristig, kompetent und nachhaltig bei der nötigen Transformation ihrer Immobilien zu unterstützen“, betont Oberkirchenrat Florian Baier. Dabei versteht sich das Kompetenzzentrum zur Transformation kirchlicher Immobilien als Partner der Kirchengemeinden, so Oliver Rose, designierter Geschäftsführer der equadra GmbH: „Uns ist es sehr wichtig, diesen besonderen Immobilien gerecht zu werden, die Menschen mit einzubeziehen und die beste Lösung für die Kirchengemeinden zu entwickeln.“
Vielfältige Nutzungsoptionen
Equadra setzt bewusst auf ergebnisoffene Beratung: Für jede Immobilie wird individuell geprüft, welche Entwicklungsperspektive sinnvoll ist. Dabei geht es nicht um Standardlösungen, sondern um passgenaue Kombinationen unterschiedlicher Maßnahmen.
Konkrete Möglichkeiten reichen von der Schaffung von Wohnraum – etwa barrierefreien oder geförderten Wohnungen – über soziale Nutzungen wie Tagespflege, Kitas oder integrative Einrichtungen bis hin zu gemeinschaftlich genutzten Räumen für Bildung, Kultur und kirchliche Angebote. Ebenso können neue Nutzungskonzepte mit wirtschaftlichen Komponenten verbunden werden, etwa wenn Erträge aus Wohn- oder Gewerbenutzungen zur Finanzierung kirchlicher Angebote beitragen.
Auch Kombinationen sind möglich: Teile eines Grundstücks können entwickelt oder veräußert werden, während andere Flächen weiterhin kirchlich genutzt werden. Bestehende Gebäude können energetisch saniert, umgebaut oder durch neue Nutzungen ergänzt werden.
Begleitung im gesamten Prozess
Das Angebot reicht von der Analyse und Zielfindung über die Entwicklung tragfähiger Konzepte bis zur Umsetzung. Bei Bedarf organisiert equadra ergänzende Leistungen wie Machbarkeitsstudien oder Beteiligungsverfahren und übernimmt auch Aufgaben in der Projektsteuerung. Als Schnittstelle bringt das Unternehmen kirchliche Eigentümer, Investoren und Projektentwickler zusammen und strukturiert die Zusammenarbeit.
Reaktion auf veränderte Rahmenbedingungen
Viele kirchliche Gebäude werden nicht mehr vollständig genutzt oder können langfristig nicht im bisherigen Umfang erhalten werden. Gleichzeitig binden Fragen rund um Sanierung und Nutzung erhebliche Ressourcen in den Gemeinden. equadra unterstützt dabei, Optionen zu klären, Entscheidungen vorzubereiten und Prozesse zu bündeln. Maßstab bleibt der kirchliche Auftrag vor Ort sowie die konkrete Situation der jeweiligen Immobilie.
Gemeinsame Gesellschaft von ELKB und ESW
Equadra ist eine gemeinsame Unternehmung der Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern und des Evangelisches Siedlungswerk (ESW). „Gemeinsam mit der ELKB verfolgen wir das Ziel, die Transformation der vielfältigen kirchlichen Immobilien in Bayern positiv voranzubringen. Mit unserer Expertise ermöglichen wir eine wirtschaftliche, baukulturelle und bedarfsorientierte Betrachtung“, erklären Gerda Peter und Michael Soukup, Geschäftsführung des ESW.
Weitere Informationen und Transformationsbeispiele finden Sie unter www.equadra.de.
21.04.2026
München, Christine Büttner, Pressesprecherin