Würzburg

Ein ökumenisches Gotteshaus

Die Trinitatiskapele in Würzburg

Die Trinitatiskapelle - ein „Ort der Stille“ auf dem Gelände der Landesgartenschau 2018 - ist nun als ökumenisches Gotteshaus gesegnet worden.

Bild: Creative-Commons/Wolfgang cc bay-nc-sa 3.0.DE

Als Zeichen der Zusammengehörigkeit ist in Würzburg die Trinitatiskapelle als neues ökumenisches Gotteshaus gesegnet worden.

Die Kapelle sei ein "zum Himmel aufragendes Zeichen, dass wir als katholische und evangelische Kirche gerade in dieser sich immer stärker säkularisierenden Welt zusammengehören und zusammenstehen wollen", sagte die evangelische Dekanin Edda Weise.

Die Wegkapelle, die 2018 für die Landesgartenschau errichtet wurde, sei ein "Glücksfall", sagte der evangelische Oberkirchenrat Hans-Peter Hübner den Angaben zufolge. Ab sofort stehe sie offiziell im Dienst der Verkündigung der Dreifaltigkeit, sagte Hübner weiter. Damit sei sie in ökumenischer Verbundenheit ein kirchlicher Ort, "der hoffentlich einladend und offen bleibt für alle Menschen, die Gemeinschaft und Offenheit suchen".

Unter einem gemeinsamen Dach

"Im Miteinander der Ökumene trauten sich evangelische und katholische Kirche jetzt sogar, unter ein gemeinsames Dach zu gehen", sagte Hübner weiter. Um die Ökumene weiter voranzubringen, ließen sich seiner Ansicht nach viele Ressourcen wie beispielsweise Pfarrheime bestens gemeinsam nutzen. Oberbürgermeister Christian Schuchardt sagte, er hoffe, dass viele Menschen das Angebot wahrnehmen, an diesem "Ort der Stille" zur Ruhe zu kommen. Die Trinitatiskapelle könne ein geistiges Kraftzentrum werden, von dem ein Segen für den neuen Stadtteil und die hier lebenden Menschen ausgehe.


30.10.2019 / epd