Silvester in Nürnberg

Lebensgrundlagen sind verletzlich

Erde aus dem Weltall

Nicht nur die Erde ist Veränderungen ausgesetzt. Regionalbischof Nitsche wünscht sich ein neues gesellschaftliches, zwischenmenschliches und geistliches Klimaschutzkonzept.

Bild: piro4d/pixabay

In der Silvesterpredigt ging Regionalbischof Stefan Ark Nitsche den immer deutlicher werdenden Folgen des Klimawandels nach. Der Blick von außen zeige es: "Unsere Lebensgrundlagen sind verletzlich."

Aus 400 km Höhe würde objektiv sichtbar, was wir alle subjektiv erlebt hätten in diesem Jahr:  "Das Klima verändere sich", so Nitsche in seiner Silvesterpredigt in der Nürnberger Lorenzkirche. „ Aus Sicht von Sozialwissenschaftlern und aus der Perspektive der Bibel wird sichtbar: Nicht nur unsere Atmosphäre, sondern unser gesellschaftliches und zwischenmenschliches Klima ist einer starken Veränderungsdruck ausgesetzt.“  Die Gefahren einer „Gesellschaft der Singularitäten“ (Andras Reckwitz) würden zunehmend sichtbar und mit ihnen neue Formen des „Abgehängtwerdens in unserer Gesellschaft“.

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In seiner Silvesterpredigt ging Regionalbischof Stefan Ark Nitsche den immer deutlich werdenden Folgen des Klimawandels nach und zielte dabei vor allem auf den gesellschaftlichen und zwischenmenschlichen Atmosphärenwandel.

Nitsche suchte nach Anzeichen eines neuen gesellschaftlichen, zwischenmenschlichen und geistlichen Klimaschutzkonzepts und fand wichtige Eckpunkte für eine heilende und heilsame Therapie in der biblischen Botschaft: Die Kraft des Vertrauens, des Versprechens und der Vertrauenswürdigkeit.

Nitsche: „Einer muss anfangen damit. Und das ist schon geschehen: Gott, unser Schöpfer ist das Risiko eingegangen!“


31.12.2018 / Kirchenkreis Nürnberg