München

Gedenken an die Toten im Mittelmeer

Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm und Kardinal Reinhard Marx laden ein zum ökumenischen Gotttesdienst für die Toten im Mittelmeer.

Begleitend zum ökumenischen Gottesdienst im Liebfrauendom München mit Landesbischof Bedford-Strohm, Erzbischof Kardinal Marx und Bischof von Aristi Vasilios, wird eine Mahnwache abgehalten.

Das Mittelmeer ist immer noch die tödlichste Grenze der Welt: In den vergangenen fünf Jahren sind dort mehr als 18.000 Menschen auf der Flucht ertrunken. Zum Gedenken an die Toten im Mittelmeer finden in München ein Gedenkgottesdient und eine Mahnwache an einem originalen Flüchtlingsboot statt.

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Auf dem Frauenplatz vor dem Dom beginnt 11 Uhr die Mahnwache. Die Mahnwache wird von den Seenotrettungsvereinen RESQSHIP und Sea-Eye organisiert. Die ökumenische Andacht beginnt um 14 Uhr im Dom, sie wird gefeiert von Erzbischof Reinhard Kardinal Marx, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm und dem griechisch-orthodoxen Bischof von Aristi Vasilios.

Ab 13 Uhr werden Namen von Ertrunkenen im Dom vorgelesen. Die drei Bischöfe werden zur Andacht mit dem aus Schiffsplanken gefertigten sogenannten Lampedusa-Kreuz vom Flüchtlingsboot in den Dom einziehen. Im Anschluss an die Andacht werden sie mit Mitgliedern von Seenotrettungsvereinen, geretteten Flüchtlingen und Ehrenamtlichen in der Flüchtlingsarbeit sprechen.

 


03.12.2019 / ELKB