Bayerischer Kirchentag

"Schätze des Glaubens"

Der Festgottesdienst auf dem Hesselberg

Über 10.000 Menschen werden auch zum 68. Kirchentag auf dem Hesselberg erwartet.

Bild: Kerstin Dominika Urban

Der 68. Bayerische Evangelische Kirchentag am Pfingstmontag, 10. Juni, auf dem Hesselberg hat dieses Jahr "Schätze des Glaubens" zum Thema. 

Organisiert wird die größte evangelische Freiluftveranstaltung in Bayern vom Dekanat Wassertrüdingen. Erwartet werden auch in diesem Jahr wieder mehr als 10.000 Besucher. Die Predigt im Festgottesdienst um 10 Uhr hält der bayerische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm. Erstmals seit vielen Jahren wird der Gottesdienst wieder live vom Bayerischen Rundfunk (BR) im Fernsehen übertragen.

Parallel zum Hauptgottesdienst findet ein Kinderkirchentag statt. Auch dieser beginnt um 10 Uhr mit einem Gottesdienst, mittags ab 13 Uhr gibt es "Zauberkunst mit Mr. Joy" und ab 14.30 Uhr ein Mitmachkonzert. Die Hauptversammlung, der inhaltliche Kern des Kirchentages, startet um 14 Uhr. Als Referent ist der Journalist, Buchautor und freikirchliche Theologe Andreas Malessa eingeladen. Im Anschluss sprechen Prominente wie Liedermacher Wolfgang Buck oder Mathias Hartmann, Rektor der Diakonie Neuendettelsau, über ihre "Schätze des Glaubens".

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Inzwischen traditionell ist die Gesprächsrunde mit Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm um 12.30 Uhr. Neu ist das Angebot am Vorabend für Jugendliche und junge Erwachsene: die "Bayerische Kirchennacht" im Zelt. Ab 20 Uhr findet ein Lobpreis-Konzert mit der Kölner Band "Könige & Priester" statt, um 22.30 Uhr startet eine "Handy-Lichtaktion", danach gibt es einen "Cooldown" bis Mitternacht.

Das Dekanat Wassertrüdingen wird als Veranstalter des Kirchentags vom Evangelischen Bildungszentrum (EBZ) Hesselberg unterstützt. Vor 68 Jahren eröffnete der damalige Landesbischof Hans Meiser auf dem 689 Meter hohen Berg die neu gegründete Landvolkshochschule, daraus entwickelte sich der Kirchentag. Der Berg hat eine dunkle Vergangenheit: In der NS-Zeit fanden dort zwischen 1933 und 1939 die "Frankentage" mit bis zu 100.000 Zuhörern statt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Hesselberg bewusst zu einem Ort der christlichen Bildung gemacht.


29.05.2019 / epd