Pressemitteilung vom 28.11.2021

Heute beginnt die Zeit, in der das Licht größer wird

Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm predigt am 1. Advent in der Nürnberger St. Lorenzkirche

Seine Predigt am ersten Tag des neuen Kirchenjahres, dem 1. Advent, stellte der bayerische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm unter das biblische Wort „Es kommt die Zeit“. Mit dem ersten Advent beginne die Zeit, auf die „Hoffnungsbotschaft des Advents“ zu hören, die von „Gottes heilendem Wirken“ handelt, sagte der Landesbischof heute in der Nürnberger St. Lorenzkirche. „Heute beginnt die Zeit, in der die Mitmenschlichkeit stärker ist als alle Frustration, aller Streit, alle Unbarmherzigkeit miteinander.“

 

Man habe schon viel Geduld aufbringen müssen bis zum heutigen „zweiten Pandemieadvent“, so Bedford-Strohm. Bereits vor einem Jahr habe man auf viele liebgewonnene Gewohnheiten im Advent verzichten müssen. Inzwischen sei es schwer zu ertragen, „dass dieses permanente Achtgeben, die Masken, die Abstände, die Absagen, jetzt schon wieder ins Zentrum rücken“.

 

Gerade jetzt brauchen wir Hoffnungsworte, betonte der Landesbischof. „Siehe, es kommt die Zeit, da wird diese Pandemie endlich überwunden sein.“ Es werde die Zeit kommen, wo es möglich ist, wieder „unbefangen Gemeinschaft miteinander zu haben“.

Barmherzigkeit sei ein Zeichen der Hoffnung und der Mitmenschlichkeit, betonte der Landesbischof. „Barmherziger gegenüber der Fehlbarkeit der Politik. Barmherziger mit Geflüchteten an der belarussisch-polnischen Grenze, die Schleppern auf den Leim gegangen sind.  Und wo wir selbst Fehler gemacht haben, die wir bereuen, auch barmherziger mit uns selbst.“

28.11.2021
München, Johannes Minkus, Pressesprecher

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