Es ging um mitmachen und Gesicht zeigen für die Demokratie!
Bild: ELKB
Unser starkes Kreuz für Demokratie
Positive Bilanz zur Demokratiekampagne
„Die Kampagne zeigt, dass Kirche einen eigenständigen Beitrag zum demokratischen Diskurs leisten kann, indem sie christliche Werte wie den Schutz der Menschenwürde sichtbar und wirksam in gesellschaftliche Debatten einbringt“, betont Landesbischof Christian Kopp.
Über 1 Mio. erreichte Social-Media Konten Eine gezielte Social-Media Kampagne mit Informationen über die Bedeutung der Kommunalwahl und dem Impuls, selbst wählen zu gehen, erreichte über eine Million Social Media Konten in Bayern. Die Beiträge auf Meta, Google und TikTok erreichten über 7 Mio. Impressionen und trugen maßgeblich zur Sichtbarkeit der Kampagne bei.
Rund 20.000 Seitenansichten und hohe Verweildauer auf der Website
Die digitalen Kennzahlen unterstreichen die Reichweite der Kampagne: Rund 20.000 Seitenansichten auf www.unser-starkes-kreuz.de, eine durchschnittliche Verweildauer von fast sechs Minuten sowie über 1.000 Downloads zeigen ein starkes Interesse und eine intensive Nutzung auch der Website-Inhalte.
Rund 770 Beteiligungen bei der Aktion „Gesicht zeigen“
Zentrale Aufmerksamkeit erhielt die Aktion „Gesicht zeigen“ mit insgesamt 767 veröffentlichten Visuals. Dabei wurde konsequent auf eine klare demokratische Haltung geachtet. Beiträge mit extremistischen oder parteipolitisch werbenden Inhalten wurden ausgeschlossen. Gleichzeitig beteiligten sich Vertreterinnen und Vertreter aller großen demokratischen Parteien. Die Kampagne wurde von über 30 Kooperationspartnern getragen.
Gezielte Unterstützung durch den „Love Storm“
Ein besonders sichtbares Element war der „Love Storm“ der Evangelischen Jugend Bayern (EJB), der in mehreren Einsätzen Kandidierende verschiedener demokratischer Parteien – unter anderem aus Coburg, Bad Endorf, Aschaffenburg, Dinkelsbühl und Nürnberg – gegen Hass und Hetze im Netz unterstützte. Die Rückmeldungen der Betroffenen waren durchweg positiv. Auch die unterstützenden Jugendlichen bewerteten die Aktion als sehr gewinnbringend. In Schulungen wurden sie vorab auf den Umgang mit Hetze im Netz gut vorbereitet. ;Ramona, die selbst am Love Storm teilgenommen hat, beschreibt ihre Erfahrung so: „Ich finde es sehr herausfordernd, beim Lovestorm dabei zu sein, weil es nochmal etwas ganz anderes ist, sich aktiv gegen Hass zu stellen und all die Kommentare zu lesen. Gleichzeitig motiviert mich total, dass wir das zusammen machen und sich auch andere dem gleichen Problem stellen und aktiv werden. Das gibt mir viel Hoffnung für ein besseres und couragierteres digitales Miteinander.“;Das Angebot von Seelsorge für politisch Aktive wird über die Dauer der Kampagne hinausweitergeführt: https://unser-starkes-kreuz.de/fuer-aktive-der-politik/beistand-von-seelsorgenden
Alle Materialien vollständig abgerufen und bayernweit eingesetzt
Die vorbereiteten Materialien wurden vollständig abgerufen und bayernweit eingesetzt: 60 kleine und 40 große Banner, 40 Fahnen sowie 15.000 Flyer und 7.500 Bierdeckel. Viele Gemeinden beteiligten sich darüber hinaus mit eigenen Beiträgen, die teils auf der Kampagnenseite dokumentiert sind.
Etwa täglich Veranstaltungen in Bayern
Über den gesamten Zeitraum hinweg fand in den Gemeinden der ELKB in ganz Bayern und online etwa täglich eine Demokratie-Veranstaltung statt. Zudem gingen zahlreiche Veranstaltungshinweise von Kooperationspartnern ein. Die Übersicht der Termine in Bayern mit dem #demokratie bleibt derzeit online verfügbar.
Flächendeckend, überparteilich und mit Perspektive
Für Martin Becher, Leiter der Fachstelle Demokratie und gesellschaftliches Miteinander (ELKB), liegt der Erfolg vor allem in der Verbindung von klarer Haltung und breiter Anschlussfähigkeit. Die Kampagne sei flächendeckend, analog und digital präsent gewesen, überparteilich und zugleich eindeutig und habe Kirche, Politik und Öffentlichkeit gleichermaßen erreicht. „Für alle Anlässe, für verschiedene Zielgruppen und für unterschiedliche kirchliche Organisationen war etwas dabei“, so Becher. Deshalb werde die Kampagne bleiben, weitergeführt und bei künftigen Anlässen weiterentwickelt, erklärt Becher: „Mit uns können Sie rechnen. Und manche müssen mit uns rechnen.“
31.03.2026
ELKB