Michaelsorgel

Michaelsorgel

Bild: Walter Glück

18. Münchner Orgelherbst

Zwei Wochen voller Klangvielfalt

Im Oktober wird es in München klanggewaltig: Die Organisten der Sagrada Família und der Kathedrale Notre-Dame sowie weitere renommierte Künstlerinnen und Künstler sind beim 18. Münchner Orgelherbst zu erleben.

Vom Sonntag, 4. Oktober, bis Sonntag, 18. Oktober, verwandelt sich die Münchner Jesuitenkirche St. Michael (Neuhauser Straße 6) unter der künstlerischen Leitung von Michaelsorganist Peter Kofler in eine Bühne für die große Bandbreite der Orgel.

Den Auftakt macht Kofler selbst am Sonntag, 4. Oktober, um 16 Uhr – mit der Uraufführung der Orgelsymphonie „Cosmic Circle" von Enjott Schneider (geboren 1950). Am Mittwoch, 7. Oktober, um 20 Uhr tritt im Hochchor von St. Michael das Frauenvokalensemble „Luminosa" auf, begleitet von der Choralschola St. Michael unter Chordirektor Matthias Egger sowie Kofler an der Chororgel. Die Reise führt musikalisch von der Gregorianik bis zu zeitgenössischen Werken des lettischen Komponisten Ēriks Ešenvalds (geboren 1977).

Ein kammermusikalischer Abend mit Barockmusik auf historischen Instrumenten erwartet das Publikum am Freitag, 9. Oktober, um 20 Uhr in der Kreuzkapelle von St. Michael: Sopranistin Marie Sophie Pollak musiziert gemeinsam mit Veronika Egger (Barockvioline), Katerina Giannitsioti (Barockcello) und Matthias Egger (Truhenorgel). Am Sonntag, 11. Oktober, um 16 Uhr lässt der Orgelimprovisator Wolfgang Seifen musikalische Werke im Moment entstehen, und am Mittwoch, 14. Oktober, um 20 Uhr widmet sich Pianistin Anna Buchberger im Michaelssaal der Klangwelt der Nacht.

Zwei internationale Höhepunkte runden das Programm ab: Am Freitag, 16. Oktober, um 20 Uhr spielt Yves Castagnet, Organist der Kathedrale Notre-Dame de Paris, an der Michaelsorgel. Den Abschluss bildet am Sonntag, 18. Oktober, um 16 Uhr das Konzert von Juan de la Rubia, Organist der Sagrada Família in Barcelona.


ELKB

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