Angegeben ist dabei auch, ob es dort Trinkwasser gibt, Zugang zu Sanitäranlagen oder Schattenplätze im Außenbereich.

Angegeben ist dabei auch, ob es dort Trinkwasser gibt, Zugang zu Sanitäranlagen oder Schattenplätze im Außenbereich.

Bild: GettyImages

Offene Kirchen

Kühle Zuflucht in heißen Tagen

Wenn die Temperaturen steigen, öffnen evangelische Kirchen in Bayern auch in diesem Jahr wieder ihre Türen – als stille, kühle Schutzräume für alle.

Dicke Mauern, hohe Decken und kein Konsumzwang: Einfach hereinkommen, durchatmen, ankommen und oft mitten in der Stadt. Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern beteiligt sich an der bundesweiten Aktion #KühleKirche und lädt Menschen ein, bei Hitze in ihre Gebäude zu kommen.

Die Aktion wurde von der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und der Diakonie Deutschland ins Leben gerufen: An besonders heißen Tagen öffnen Kirchengemeinden ihre Türen und bieten Schutz vor der Hitze. In vielen Städten und Kommunen ist das Konzept mittlerweile sogar Bestandteil kommunaler Hitzeschutzpläne.  

Dass Kirchengebäude natürliche Kühle bieten, liegt an ihrer Bauweise: dicke Steinmauern, hohe Decken und kaum direkte Sonneneinstrahlung halten die Innentemperatur auch bei großer Hitze angenehm niedrig – ganz ohne Klimaanlage und damit ohne zusätzlichen Energieverbrauch.

In Bayern ist das Angebot konkret spürbar: In der Nürnberger Innenstadt suchen Menschen gezielt die großen Kirchen St. Sebald und St. Lorenz auf, um der Hitze zu entkommen. 

Besonders hilfreich ist es, wenn Menschen vor Ort nicht nur nach dem Rechten sehen, sondern auch mit bequemen Sitzmöglichkeiten, Büchern oder Brett- und Kartenspielen – und einem Glas Wasser – zur Seite stehen. 

Wer in München eine kühle Kirche in seiner Nähe sucht, findet sie auf der Karte der kühlen Orte im GeoPortal der Stadt.

17.06.2026
ELKB

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