Die KASA hilft bei der Bewältigung der sozialen Folgen der Corona-Pandemie und ist erste Anlaufstelle im Netzwerk diakonischer Dienste und Einrichtungen.

War bereits während der Pandemie die KASA immer tätig und erreichbar, so gilt es jetzt, gemeinsam den lang nachwirkenden sozialen Folgen der Pandemie zu begegnen.

Bild: Diakonie Bayern

Frühjahrssammlung 2022

Corona – Folgen gemeinsam bewältigen

Die Frühjahrssammlung der Diakonie wird zu Gunsten der Kirchlichen Allgemeinen Sozialarbeit (KASA) durchgeführt. Die KASA hilft bei der Bewältigung der sozialen Folgen der Corona-Pandemie und ist erste Anlaufstelle im Netzwerk diakonischer Dienste und Einrichtungen.

Die Corona-Pandemie hat tiefe Spuren in unserer Gesellschaft hinterlassen. Die Auswirkungen treffen besonders Menschen, die am Rande des Existenzminimums oder in prekären Lebenssituationen leben. War es vor der Corona-Krise schon für viele Menschen schwer, finanziell und mit gewisser sozialer Teilhabe über die Runden zu kommen, ist es seit der Pandemie für viele Menschen noch schwieriger geworden.
Geringfügige Beschäftigungen sind weggefallen, bisherige Einkünfte sind in Gefahr oder haben sich verringert. Die Hilfsangebote wie Tafeln, offene Treffen im Stadtteil, Tischgemeinschaften, Vesperkirchen, Beratungsstellen oder Übernachtungsheime waren geschlossen oder lange Zeit nur eingeschränkt handlungsfähig.

Ämter und Behörden waren über Monate schwer oder nicht erreichbar, Antragsprüfungen verzögerten sich, Corona-Sonderhilfen kamen bei den Menschen teilweise nicht an. Sie verfügen kaum über materielle Reserven oder haben diese in den zurückliegenden Monaten bereits aufgebraucht.

Frühjahrssammlung 2022

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Stichwort: Frühjahrssammlung 2022
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Ämter und Behörden waren über Monate schwer oder nicht erreichbar, Antragsprüfungen verzögerten sich, Corona-Sonderhilfen kamen bei den Menschen teilweise nicht an. Sie verfügen kaum über materielle Reserven oder haben diese in den zurückliegenden Monaten bereits aufgebraucht.

Die psychischen Folgen zeigen sich deutlich in Vereinsamung, Ängsten und Verunsicherung bis hin zu sozialer Isolation. Auch gesundheitliche Folgen treten nach und nach zu Tage wie Fettleibigkeit und Essstörungen bei Kindern und Jugendlichen oder psychische Erkrankungen bei Erwachsenen. Hinzu kommen in allen Bevölkerungsgruppen immer mehr Menschen, die unter der Krankheit „Long-Covid“ leiden. Dies macht auch vor Menschen in prekären Lebenslagen nicht Halt, verschlimmert die Lebenssituation und diese wirkt oft für die Betroffenen perspektivlos.

Die Herausforderungen liegen nun in der Bewältigung der lang nachwirkenden psycho-sozialen Spätfolgen. Die Beraterinnen und Berater sprechen von „Social Long Covid“. Hier gilt es, ein Hoffnungszeichen zu setzen und ein würdevolles Leben durch soziale Teilhabe zu ermöglichen.

Jeder Mensch hat eine Würde. Diese Überzeugung ist ein Fundament der Kirchlichen Allgemeinen Sozialarbeit (KASA). Sie ist praktizierte Nächstenliebe und Ausdruck christlichen Glaubens. Und ist damit ein nicht mehr wegzudenkender Bestandteil von Kirche und Diakonie. Die KASA hilft bei der Bewältigung der sozialen Folgen der Corona-Pandemie und ist erste Anlaufstelle im Netzwerk diakonischer Dienste und Einrichtungen. 

Die Beratung ist kostenfrei. Die Beraterinnen  und Berater unterliegen der Schweigepflicht und beraten unabhängig von Alter, Nationalität, politischer und religiöser Überzeugung.

Derzeit bieten die KASA-Beratungsstellen an insgesamt 102 Orten in Bayern Sprechstunden an, und das schnell und unbürokratisch. Im Jahr 2020 haben sich über 12.300 Ratsuchende an die knapp 140 Fachkräfte der KASA gewandt.

23.03.2022
Diakonie Bayern

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