Pressemitteilung vom 13.02.2026
ELKB stärkt strategische Organisationskommunikation
Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern (ELKB) richtet ihre Kommunikationsarbeit neu aus und stärkt künftig ihre strategische Organisationskommunikation. Ziel ist es, die kirchliche Kommunikation stärker an den Bedürfnissen von Mitgliedern, Mitarbeitenden und kirchlich Interessierten auszurichten und zugleich auf veränderte finanzielle und mediale Rahmenbedingungen zu reagieren. Im Zuge dieser Neuausrichtung kündigt die ELKB die bestehende Zuwendungsvereinbarung mit dem Evangelischen Presseverband für Bayern (EPV) zum 31. Dezember 2026. Über mögliche neue Formen der Zusammenarbeit wird in den kommenden Gesprächen entschieden.
Weiterentwicklung der Organisationskommunikation
Rückläufige Mitgliederzahlen, sinkende Kirchensteuereinnahmen und ein dynamischer Medienwandel erfordern neue Schwerpunkte und Strukturen. Ziel der seit zwei Jahren laufenden Prozesse ist es, die Organisationskommunikation zu stärken und publizistische Angebote auf ihre Reichweite und Wirtschaftlichkeit zu überprüfen.
Kern des neuen Modells ist der Aufbau des Bereichs Kommunikation im Landeskirchenamt mit einem Team. Zu den Aufgaben gehören strategische Kommunikation, Presse- und Medienarbeit, Mitglieder- und interne Kommunikation, digitale und zielgruppenorientierte Formate sowie Krisenkommunikation.
Der Bereich Kommunikation wird im Landeskirchenamt organisatorisch an die Abteilung Kirche und Gesellschaft unter der Leitung von Oberkirchenrat Stefan Blumtritt angebunden. „Mit der neuen Organisationskommunikation schaffen wir klare Zuständigkeiten, bündeln Kompetenzen und stärken die strategische Ausrichtung unserer Kommunikation“, betont Blumtritt. „So können wir die kirchliche Stimme unter veränderten Rahmenbedingungen weiterhin verlässlich und wirksam in die Öffentlichkeit einbringen.“
Evangelische Publizistik bleibt Bestandteil kirchlicher Präsenz
Angesichts sinkender Einnahmen und steigender Kosten strebt die Landeskirche zwar effizientere Strukturen an, hält aber an der Bedeutung evangelischer Publizistik fest. Deshalb führt die ELKB ihre Rundfunkarbeit in öffentlich-rechtlichen und privaten Medien fort. Auch der Evangelische Pressedienst (epd) bleibt als unabhängige Nachrichtenagentur ein wichtiger Bestandteil kirchlicher Medienpräsenz.
13.02.2026
München, Christine Büttner, Pressesprecherin