„7 Wochen Ohne“ schlägt in diesem Jahr vor, auf Härte zu verzichten und stattdessen „mit Gefühl“ vorzugehen.
Bild: Kaja Grope
7 Wochen ohne
6. Woche: Mit sanften Tönen
"Der Geist des Herrn hatte Saul verlassen. Von Zeit zu Zeit quälte ihn aber ein böser Geist, der seine Stimmung verfinsterte. Auch der kam vom Herrn … Sooft aber der böse Geist Gottes über Saul kam, nahm David die Harfe zur Hand und spielte. Da konnte Saul befreit aufatmen und es ging ihm besser. Denn der böse Geist hatte ihn verlassen."
(1. Samuel 16,14.23 aus der Basisbibel.)
Der gute Geist Gottes hat Saul, den König Israels, verlassen. Der Grund ist dieser: Saul hatte einen Befehl Gottes nicht vollständig ausgeführt. Darum beschloss Gott, jemand anderen anstelle von Saul zum König über sein Volk zu machen. Er schickte den Propheten Samuel zu Isai, um einen von dessen Söhnen zum kommenden König zu bestimmen. So wurde der noch junge, Harfe spielende Hirte David zum designierten König gesalbt. Und in dem Moment, als das Öl in Bethlehem über Davids Kopf rinnt, heißt es: „Da kam der Geist des Herrn zu David an diesem Tag und auch in Zukunft.“ Entsprechend verlässt der Geist Saul. Aber nicht genug damit, dass Gott bereits einen neuen König gesalbt hat und ihm seinen Geist schenkt, nun bekommt Saul auch noch einen bösen Geist von Gott, der ihn quält.
Und damit beginnt die Geschichte, deren erster und letzter Satz für diese Fastenwoche ausgesucht ist...
Die ganze Fastenmail von Frank Muchlinsky finden Sie hier.
In der Fastenzeit veranstaltet 7 Wochen Ohne immer freitags von 16 bis 17.30 Uhr einen Online-Bibliolog, an dem Sie über Zoom teilnehmen können.
25.03.2026
Frank Muchlinsky