Gebetswoche für die Einheit der Christen

"Ungewöhnlich freundlich"

Gebetswoche für die Einheit der Christen

Der Päpstliche Rat zur Förderung der Einheit der Christen und der Ökumenische Rat der Kirchen verantworten die Gebetswoche.

Bild: ACK

Vom 18.bis 25. Januar laden Gemeinden in ganz Bayern zur Gebetswoche für die Einheit der Christen ein. Ihren zentralen Gottesdienst begehen Münchner Christen am 22. Januar um 19 Uhr im Liebfrauendom.

Die Predigt hält  Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, der den Gottesdienst gemeinsam mit Erzbischof Kardinal Reinhard Marx, dem rumänisch-orthodoxen Bischof Sofian von Kronstadt und Bischof Serovpé Isakhanyan von der armenischen apostolischen Kirche in Deutschland leitet. Musikalisch wird der Gottesdienst von Domorganist Hans Leitner und dem armenischen Chor „Shogher“ unter Leitung von Armine Babayan gestaltet.

In Augsburg feiern Christen aller Konfessionen zusammen mit Regionalbischof Axel Piper und Vertreterinnen und Vertreter der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) Augsburg einen ökumenischen Gottesdienst. Er findet statt am 23. Januar um 19 Uhr in St. Ulrich, Prälat Bertram Meier, Vorsitzender der ACK-Bayern, wird predigen.

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Der internationale liturgische Entwurf wurde in diesem Jahr von einer Gruppe aus Malta erarbeitet und steht unter dem Leitwort „Sie waren uns gegenüber ungewöhnlich freundlich“ aus der biblischen Apostelgeschichte.

Die Gebetswoche für die Einheit der Christen wird seit 1908 begangen. Der Päpstliche Rat zur Förderung der Einheit der Christen und der Ökumenische Rat der Kirchen verantworten sie gemeinsam, wobei in jedem Jahr eine ökumenische Gruppe aus einem anderen Land die Vorbereitung übernimmt. In Deutschland wird die Gebetswoche getragen von der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK).


15.01.2020 / ELKB