Die Diakonie ist Betreiberin von Frauenhäusern, Frauennotrufen, Fachberatungsstellen für häusliche und sexualisierte Gewalt sowie Fachstellen für Täter:innenarbeit.

Die Diakonie ist Betreiberin von Frauenhäusern, Frauennotrufen, Fachberatungsstellen für häusliche und sexualisierte Gewalt sowie Fachstellen für Täter:innenarbeit.

Bild: Diakonie Bayern

Frühjahrssammlung 2026

Für ein sicheres Zuhause

Mit ihrer Frühjahrssammlung will die Diakonie Bayern ihr Angebot für Betroffene häuslicher Gewalt unterstützen. Dazu gehören Frauenhäuser und Beratungsstellen.

Unter dem Motto "Hilfe bei häuslicher Gewalt. Für ein sicheres Zuhause" ruft die Diakonie Bayern vom 16. bis 22. März zu Spenden zugunsten entsprechender Hilfs- und Beratungsangebote auf. Wie die Diakonie am Dienstag mitteilte, werde sie mit den Erlösen der Frühjahrssammlung ihre eigenen Angebote, wie Frauenhäuser, Frauennotrufe, Fachberatungs- und Interventionsstellen unterstützen. Die Spenden könnten dazu beitragen, Frauen und Kindern in akuten Krisen Schutz zu bieten und sie auf dem Weg in ein gewaltfreies Leben zu begleiten, hieß es.

"Gewalt in Partnerschaften geschieht nicht irgendwo, sondern mitten unter uns. Sie darf kein privates Schicksal bleiben, über das geschwiegen wird", sagte Sabine Weingärtner, Präsidentin der Diakonie Bayern. Fast jede zweite Frau erfahre im Laufe ihres Lebens psychische Gewalt in der Partnerschaft, bei Männern seien es 40 Prozent. Über 16 Prozent aller Frauen in Deutschland seien zudem von körperlicher Gewalt betroffen. Nur fünf Prozent der psychischen und körperlichen Gewalttaten in (Ex-)Partnerschaften würden angezeigt, ergab jüngst eine bundesweite Dunkelfeldstudie.

Geschlechtsspezifische und häusliche Gewalt betrifft alle Gesellschaftsschichten und richtet sich in erster Linie gegen Frauen und ihre Kinder.

Frühjahrssammlung 2026

Bild: Diakonie Bayern

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Spendenkonto Diakonisches Werk Bayern e.V.
Evangelische Bank eG
DE20 5206 0410 0005 2222 22
BIC: GENODEF1EK1
Stichwort: Diakoniesammlung F-2026

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2023 wurden in Deutschland über 256.000 Menschen Opfer von häuslicher Gewalt – 70 % davon sind Frauen. 2023 wurden in Deutschland 360 Frauen getötet, es gab 578 Tötungsversuche.

Die Kinder sind immer mitbetroffen – auch wenn sie selbst nicht direkt geschlagen werden. Sie wachsen in Angst und Unsicherheit auf, was schwere Folgen für ihre Persönlichkeitsentwicklung haben kann. Nicht selten werden diese Kinder später selbst zu Täter:innen und setzen damit eine Gewaltspirale in den Familien fort.

Die Diakonie will das Thema Gewalt in Partnerschaft und Familie sichtbar machen und ein Bewusstsein für dessen gesellschaftliche Relevanz schaffen. Wir wollen und dürfen nicht wegschauen.

Gewalt darf kein Tabuthema bleiben. Gemeinsam können wir Betroffenen helfen, neue Wege zu gehen und Gewaltspiralen, die sich häufig von Generation zu Generation fortsetzen, zu unterbrechen.

Die Diakonie ist Betreiberin von Frauenhäusern, Frauennotrufen, Fachberatungsstellen für häusliche und sexualisierte Gewalt sowie Fachstellen für Täter:innenarbeit. Frauen und Kinder finden in unseren Einrichtungen Schutz, Ruhe und Unterstützung. Gemeinsam mit Fachkräften entwickeln sie Wege in ein gewaltfreies, selbst bestimmtes und eigenverantwortliches Leben.

Auch Täter:innen können durch spezielle Angebote lernen, Verantwortung für ihr Handeln zu übernehmen und ihr Verhalten zu ändern.

11.03.2026
Diakonie Bayern

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