In zahlreichen Kirchengemeinden in Bayern wird regelmäßig für den Frieden gebetet.
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Friedensgebete
Die Zahl der Krisenherde weltweit wächst: Für ein Fünftel der Länder besteht ein „erhebliches politisches Risiko“. Im Gebet denken Christen an Menschen, die unter Krieg, Verfolgung und Streit leiden. Kirchengemeinden können solche Orte seinen, die Friedensgebeten Raum geben. Hier können Sorgen vor Gott gebracht werden und gemeinsam auf Frieden gehofft werden.
Hier finden Sie Gebete für den Frieden in der Welt und in unserer Termindatenbank können Sie nach Friedensgebeten in Ihrer Nähe suchen.
Foto privat
Ökumenisches Friedensgebet - "Wo ist dein Bruder Abel?"
zum 80. Jahrestag des Todesmarsches durch Tüntenhausen
So, 27.4.2025 18:30 Uhr Quasimodogeniti
Kurzbeschreibung
Ökumenisches Friedensgebet
Ort
St. Michael
Hirtenweg
85356 Freising, Tüntenhausen
Hirtenweg
85356 Freising, Tüntenhausen
Art der Veranstaltung
Gottesdienste
E-Mail
Mitwirkende
Pastoralreferent Andreas Fußeder, Dekan Christian Weigl und Dr. Guido Hoyer, Geschichtsreferent des Freisinger Stadtrats
Weitere Informationen
Andacht zum Gedenken an die Opfer des Todesmarsches und des Zweiten Weltkrieges.
Bekanntermaßen befand sich zwischen 1933 und 1945 in unserer unmittelbaren Nachbarschaft das Konzentrationslager (KZ) Dachau. In den letzten Kriegswochen war es das Ziel unzähliger sogenannter Todesmärsche. Etliche solcher Märsche zogen in den letzten Kriegstagen deshalb durch das Gebiet des heutigen Landkreises Freising. Pfarrer Josef Ziller aus Kranzberg berichtet, dass um den 20. April 300 Sträflinge aus allen Nationen von SS-Posten durch Tünzhausen getrieben wurden und dort in einem Stadel übernachteten. Zwei von den SS-Posten erschlagene Strafgefangene wurden auf dem Tünzhausener Friedhof verscharrt. Die Namen konnten nicht festgestellt werden. Solche Fälle haben sich in der Gegend mehrere ereignet, hält Pfarrer Ziller weiter fest.
Bekanntermaßen befand sich zwischen 1933 und 1945 in unserer unmittelbaren Nachbarschaft das Konzentrationslager (KZ) Dachau. In den letzten Kriegswochen war es das Ziel unzähliger sogenannter Todesmärsche. Etliche solcher Märsche zogen in den letzten Kriegstagen deshalb durch das Gebiet des heutigen Landkreises Freising. Pfarrer Josef Ziller aus Kranzberg berichtet, dass um den 20. April 300 Sträflinge aus allen Nationen von SS-Posten durch Tünzhausen getrieben wurden und dort in einem Stadel übernachteten. Zwei von den SS-Posten erschlagene Strafgefangene wurden auf dem Tünzhausener Friedhof verscharrt. Die Namen konnten nicht festgestellt werden. Solche Fälle haben sich in der Gegend mehrere ereignet, hält Pfarrer Ziller weiter fest.
Veranstalter / veröffentlicht von:
Dekanatsbezirk Freising
Termine Dekanat Freising
Martin-Luther-Str. 10
85354 Freising
dekanat.freising@elkb.de
https://www.dekanat-evangelisch.de
Frau Margarete Forgber
Tel 08161 8837343
Termine Dekanat Freising
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85354 Freising
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Tel 08161 8837343