Die neun neuen Diakoninnen: Alexandra Birsch, Julia Rotter, Anne Buckel, Alena Willner, Michaela Aberham, Joy Meier, Sabine Wendler, Pia Secker und Julia Heinle

Freuen sich auf ihren Dienst: die neun neuen Rummelsberger Diakoninnen

Bild: Mühlendyck

Einsegnung in Rummelsberg

Neun neue Diakoninnen eingeführt

Doppelter Anlass zum Feiern in Rummelsberg: Am Wochenende feierte die Diakoninnengemeinschaft ihr 40jähriges Bestehen. Und am Sonntag wurden neun junge Diakoninnen für ihren Dienst gesegnet. 

Wie jedes Jahr am 2. Sonntag im Oktober sind in der Rummelsberger Philippuskirche neun junge Frauen in ihren Dienst als Diakonin eingeführt worden. Sie haben in einem festlichen Gottesdienst „Ja, mit Gottes Hilfe“ auf die Frage nach ihrer Berufung in den Dienst und auf die Frage nach ihrer Bereitschaft, sich ihr Leben lang in die Diakoninnengemeinschaft einzubringen, geantwortet. „Das Fest der Einsegnung erinnert uns alle an Gottes ‚Ja‘ zu uns“, begrüßte Diakonin Elisabeth Peterhoff, Leiterin der Diakoninnengemeinschaft, die Frauen und alle Gäste in der Kirche und am Livestream.

„Die ganze Welt ist Ihr Ort, wo Sie tätig sein sollen und dürfen“, so Oberkirchenrat Stefan Reimers in seiner Predigt. „In Ihnen leuchtet Gottes Licht. Tragen sie es bis in den letzten Winkel der Erde.“ Eine große Aufgabe, die vor den jungen Frauen liegt, die bereits im September in den Dienst gestartet sind als Dekanatsjugendreferentinnen, Gemeindediakoninnen oder pädagogische Fachkräfte in der Jugendhilfe: Michaela Aberham und Pia Secker arbeiten als pädagogische Fachkräfte bei der Jugendhilfe der Rummelsberger Diakonie. Als Dekanatsjugendreferentinnen sind Alexandra Birsch (Dekanat Neustadt an der Aisch), Anne Buckel (Dekanat Bamberg), Alena Willner (Dekanat Markt Einersheim) und Sabine Wendler (Dekanat Erlangen) eingesetzt.Und als Gemeindediakoninnen arbeiten Julia Rotter in den Kirchengemeinden und Arnstorf (Dekanat Landshut), Joy Meier in den Kirchengemeinden Erlöserkirche und Gnadenkirche in Fürstenfeldbruck sowie Julia Heinle in München-Trudering.

Umso wichtiger, dass die Frauen regelmäßig „Bergerfahrungen“ sammeln könnten, wie Geschäftsführer der Diakone und Diakoninnen Jürgen Hofmann in seiner Ansprache riet. Jesus sei schließlich auch immer auf einen Berg gestiegen, um spirituelle Erfahrungen zu machen. Um die dort erhaltenen Anweisungen auszuführen sei er dann jedoch immer wieder vom Berg hinuntergestiegen. „Ihr habt jetzt viele Jahre lang ‚Bergerfahrungen‘ in Rummelsberg gesammelt. Nun habt ihr einen Auftrag bekommen und verlasst diesen Berg“, so Jürgen Hofmann. „Rummelsberg wird euch aber weiterhin ein Ort der Vergewisserung und des Innehaltens sein.“

 

Legten mit Hand an: Die neuen Diakoninnen pflanzten einen der Bäume auf der Streuobstwiese

Bild: Rummelsberger Diakonie

Fünf der neuen Diakoninnen bei der Baumpflanzaktion

09.10.2022
Arnica Mühlendyck/ELKB

Eine fröhliche Jubiläumsfeier

Unter dem Motto "Wachsen, wachsen wie ein Baum". hatte die Diakoninnengemeinschaft am Vortag zusammen mit rund 100 Gästen aus Kirche, Diakonie und Politik ihr 40jähriges Jubiläum gefeiert, ein neues Buch zur Geschichte der Diakoninnengemeinschaft vorgestellt und vier Bäume auf der Streuobstwiese gepflanzt.

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