Bayerischer Kirchentag

Grüße an den Hesselberg

Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm predigt auf dem Bayerischen Kirchentag 2015.

In diesem Jahr wird es sehr still auf dem Hesselberg. Die jährlichen Besucher des bayerischen Kirchentags fühlen sich trotzdem miteinander verbunden.

Bild: (c) ELKB

Für viele ist der Pfingstmontag auf dem Hesselberg gute Tradition. Weil er in diesem Jahr nicht wie gewohnt stattfinden kann, haben sich Mitarbeitende von Mission EineWelt etwas ausgedacht.

Festgottesdienst, Workshops, Markt der Möglichkeiten, offenes Gespräch mit dem Landesbischof - der bayerische Kirchentag auf dem Hesselberg gehört für viele einfach zu Pfingsten. Nach langer Überlegung mussten die Veranstaltenden erstmals in seiner fast 70-jährigen Geschichte den Kirchentag in Franken absagen.

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Dass der Predigttext dieses Kirchentags ausgerechnet der Rückzug der Jünger nach Ostern und ihre Zeit des Wiederhinausgehens (Joh 20, 19-23) ist, sei eine Aufforderung zur Konzentration und dazu, den Pfingstmontag als den vielleicht stillsten bayerischen Kirchentag zu feiern. Im Gebet verbunden mit Jesus Christus und den Christen Bayerns und Ostwürttembergs. Der Vorbereitungsausschuss bittet die Gemeinden, die am Pfingstmontag bewusst in geistlicher Gemeinschaft vor Ort feiern, klein oder groß, das Thema „Zeiten des Glaubens“ aufzunehmen. "Möge der Heilige Geist uns inspirieren, erwecken und ermutigen."

Auch die Mitarbeitenden von Mission EineWelt sind etwas wehmütig. Deswegen haben sie eine Erinnerungs- und Mitteilungswand erstellt. Sie möchten erfahren, wie Christinnen und Christen, die eigentlich den Kirchentag feiern würden, diesen Tag verbringen und welche Erinnerungen sie mit dem Kirchentag auf dem Hesselberg verbinden. Hier können sie Nachrichten, Grüße sowie Gedanken hinterlassen und bleiben untereinander verbunden.


28.05.2020 / elkb