Evangelische Perspektiven
Sexualisierte Gewalt in der Evangelischen Kirche
Mit einer breiten, interdisziplinären "ForuM"-Studie hat sich die evangelische Kirche an die Aufarbeitung ihrer Abgründe gemacht, hat Betroffene von sexualisierter Gewalt befragt, Strukturen untersucht, um ausmachen zu können, wie Fehler der Vergangenheit Aufdeckung begünstigt oder verhindert haben. Daneben gibt es Bereiche, die bislang kaum in den Blick genommen wurden: die Frage nach der Vergebung, nach den Konsequenzen für Theologie, Spiritualität und Liturgie, für die Gemeinschaft. Mit verschiedenen Ansätzen geht auch die württembergische Landeskirche diesen Fragen nach.
Bayern 2, am Sonntag, 28. Januar, um 8.30 Uhr.
Theo.Logik
Neue Missbrauchsstudie der Evangelischen Kirche
Lange haben viele in der evangelischen Kirche sexuellen Missbrauch als vor allem katholisches Problem gesehen. Das war eine Fehleinschätzung. In der evangelischen Kirche gibt es zwar kein Zölibat, keine restriktive Sexualmoral, weniger Hierarchie. Doch ebenso sexualisierte Gewalt. Gibt es typisch evangelische Gefährdungssituationen? Auch danach fragt eine neue unabhängige Missbrauchsstudie, erstmals untersucht sie den Bereich der Evangelischen Kirche in Deutschland. Die Untersuchung soll - ähnlich wie die MHG-Studie 2018 für die katholische Kirche in Deutschland - Strukturen und Muster sexualisierter Gewalt und Missbrauchsformen in der evangelischen Kirche offenlegen und auch konkrete Fallzahlen nennen.
Bayern 2, am Montag, 29. Januar, um 21.05 Uhr.
Evangelische Perspektiven
Krankenhäuser - Wie Architektur heilen hilft
Wie müssten Krankenhäuser aussehen, um kranke Menschen weniger unter Stress zu setzen, und wie sehen heilende Räume aus? Welche Länder sind Vorreiter, und wo wurde gute Krankenhausarchitektur in Deutschland umgesetzt? In den Evangelischen Perspektiven stellt Kristina Dumas Beispiele einer gelungenen Krankhausarchitektur vor.
Bayern 2, am Sonntag, 4. Februar, um 8.30 Uhr.
EVANGELISCHE MORGENFEIER
Bayern 1, jeden Sonntag um 10.30 Uhr.