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Wimmelbild Evangelische Kirche Bayern

Die ELKB hat rund 2,3 Millionen Mitglieder jeden Alters in mehr als 1500 Kirchengemeinden. Entsprechend breit gefächert und bunt sind ihre Angebote.

Bild: ELKB

Von Aschaffenburg bis Berchtesgaden

Evangelisch in Bayern

Die einen Gemeinden datieren sich bis in die Reformationszeit zurück, die anderen feiern ihr hundertjähriges Bestehen. „Evangelisch in Bayern“ ist so bunt, wie die Menschen, die sich dazu bekennen.

2009 feierte die Bayerische Landeskirche bunt und fröhlich ihren 200. Geburtstag. Grunddatum dafür war die Verabschiedung der sogenannten Konsistorialordnung am 8. September 1809 in der die Zuständigkeiten, Aufgaben und Befugnisse des Generalkonsistoriums, der Generaldekanate und Dekanate näher festgelegt wurden – der Geburtstag der „verfassten“ Kirche in Bayern.

Natürlich hatte es vorher schon „Protestantismus“ in Bayern gegeben – fränkische Ortschaften, und ehemals freie Reichsstädte wetteifern um den Titel der ältesten bayerischen Gebiete. Und auch in „Altbayern“ wurden seit 1799 evangelische Gottesdienste gefeiert. Im Zuge des bayerischen Religionsedikts von 1803, das die konfessionelle Gleichberechtigung garantierte, konnten sich auch in Bayern evangelische Gemeinden bilden. Eine Bayerische Landeskirche gibt es allerdings erst seit 1809. In den folgenden Jahrzehnten entwickelte sich das evangelische Leben in allen bayerischen Regionen – in einigen schleppend, in anderen rasant.

Heute sind die Evangelischen nicht aus den Städten und Gemeinden wegzudenken. Nahezu 2,3 Millionen Menschen sind Mitglieder der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern. Sie gestalten und prägen das kirchliche und gesellschaftliche Leben von Ludwigstadt bis Berchtesgaden und von Aschaffenburg bis Simbach am Inn. In 1.535 Kirchengemeinden feiern die Menschen Gottesdienste und Feste, besuchen Gruppen und Kreise und nehmen an vielfältigen Veranstaltungen teil. Kirchengemeinden sind Orte der Begegnung.

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„Evangelisch in Bayern bedeutet für mich …“

Evangelisch in Bayern – das ist nicht nur, aber zu einem großen Teil, die Evangelisch-Lutherische-Kirche in Bayern. Seit 1856 gibt es auch eine kleine Evangelisch-reformierte Kirche im Freistaat (zehn evangelisch-reformierten Gemeinden in Bayern), zu der die ELKB gute Beziehungen pflegt.

Evangelisches Leben findet in der Kirchengemeinde – aber nicht nur dort – statt. Darüber hinaus gibt es regionale Zusammenschlüsse, Interessensgemeinschaften, Initiativen und evangelische Verbände. Eine Vielzahl von Einrichtungen, Diensten und Werken gehören zur bayerischen Landeskirche. Das Spektrum ist weit gefächert: Vom Einsatz für den Nächsten, über Kirchenmusik, Arbeit mit Kindern, Jugendlichen, Frauen, Männern bis hin zur Hilfe für Menschen in fremden Ländern.

Über 100.000 Beschäftigte

Rund 28.000 Frauen und Männer arbeiten für die evangelische Kirche, für die Diakonie in Bayern mehr als 76.600 Menschen. Die Kirche ist ein attraktiver Arbeitgeber. Kaum ein Arbeitgeber bietet so vielen verschiedenen Berufungen ein Zuhause, bietet so vielen Berufen einen Arbeitsplatz. In der Stellenbörse veröffentlicht die ELKB Jobangebote, viele Stellen werden auch vor Ort ausgeschrieben.

Diese Arbeit kann nicht ohne eine Vielzahl von Unterstützern geleistet werden. Mehr als 155.000 Männer, Frauen und Jugendliche bringen ihre Ideen und Kompetenzen ehrenamtlich ein. Für dieses besondere Engagement vergibt die bayerische Landeskirche Preise. Sie zeichnet jährlich ehrenamtliches Engagement aus, fördert Gleichstellungsprojekte, prämiert herausragende Leistungen in der historisch-wissenschaftlichen Forschung, belobt Print-Journalismus und Kunstprojekte.

26.06.2020
ELKB

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