Beruf und Berufung

Arbeiten bei der Kirche

Mach Kirchenmusik - Künstlerische und gestalterische Freiheit sowie die Begegnungen mit Menschen aller Generationen machen den Reiz dieses Berufs aus.

Hände mit unterschiedlichen Hautfarben

Kirche – das ist eine Vielzahl von Menschen, die sich engagieren.

Bild: iStockphoto / jabejon

Kirche – das ist eine Vielzahl von Menschen, die sich engagieren. Die Kirche versteht sich als Leib, der viele Glieder hat. Jede und jeder hat seinen Platz.

Beruf als Berufung. Für viele Mitarbeitende der Kirche ist das eindeutig so: Sie verstehen ihre Arbeit in der Kirche, den Werken und Diensten und evangelischen Vereinen als Herausforderung, die ihr persönlicher Glaube an sie stellt.

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Die Kirche ist der zweitgrößte Arbeitgeber im Freistaat Bayern. Für die evangelische Kirche arbeiten etwa 28.000 Frauen und Männer, für die Diakonie in Bayern mehr als 76.600 Menschen. Kaum ein Arbeitgeber bietet so vielen verschiedenen Berufungen ein Zuhause, bietet so vielen Berufen einen Arbeitsplatz: der Ärztin, dem Diakon, der Rettungsassistentin, dem Verwaltungsfachmann, der Kirchenmusikerin, dem Erzieher, der Religionspädagogin, dem Logopäden, der Hebamme, dem Sozialpädagogen, der Pfarrerin und vielen mehr. Von der Pflege und Betreuung über die Verwaltung bis hin zu Sozialarbeit und Seelsorge engagieren sich Männer und Frauen als Mitarbeitende der Kirche.

Grundsätzlich sollen Mitarbeitende der Kirche und der Diakonie Mitglied der evangelischen Kirche oder einer anderen Kirche sein, die der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (AcK) angehört. Pfarrer, Kirchenmusiker, Religionspädagogen und Jugendreferenten sowie alle, die mit Verkündigung und katechetischer Unterweisung zu tun haben oder in hervorgehobenen Leitungspositionen sind, müssen Mitglied in der evangelischen Kirche sein.

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Ab 1. Juli 2017 können auch Nicht-Christen für die evangelische Kirche und die Diakonie in Bayern arbeiten. Etwa werden für Geschäftsführerinnen, Referenten, Chefärztinnen, Kindergartenleiter oder Schulleiterinnen Ausnahmen gemacht, wenn sie deutlich besser qualifiziert sind als andere Bewerber mit einer AcK-Mitgliedschaft. Die weiter gehende Öffnung betrifft Erzieher, Altenpflegerinnen, Ärzte, Assistentinnen, Hauswirtschafterinnen oder Verwaltungsmitarbeitende. In sogenannten "Willkommenstage" können neue Mitarbeitende das "diakonisch-christliche Profil" kennenlernen.


02.10.2020 / Andrea Seidel