Landeskirchenamt

Abteilung A – Leitung, Recht, Services

Diagramm

Organisation steht im Mittelpunkt der Aufgaben von Abteilung A

Bild: (c) iStockPhoto / broeb

Zentrale Dienste wie Organisation, Organisations- und Personalentwicklung im Verwaltungsbereich, IT, Arbeitsrecht und Beihilfe sind hier gebündelt.

Die Aufgaben der Abteilung A sind mit den Stichworten „Leitung, Recht, zentrale Services“ beschrieben. Hier werden Querschnittsaufgaben für die kirchenleitenden Organe und die zentrale Verwaltung der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern wahrgenommen.

Die Abteilungsleitung ist zugleich Leiterin des Landeskirchenamtes und Dienstvorgesetzte der etwa 300 Mitarbeitenden.

Das Synodalbüro und die Geschäftsführung des Landeskirchenrates sind organisatorisch mit Abteilung A verknüpft. Hier ressortiert auch die Zuständigkeit für das kirchliche Verfassungsrecht und grundsätzliche Rechtsfragen.

Strategische Schwerpunkte in der Arbeit der Abteilung bilden:

Die Schwerpunkte in der Arbeit der Abteilung

Organisatorische Optimierung

Abteilung A ist die an Mitarbeitenden reichste Einheit im Landeskirchenamt. Zum Organisationsreferat gehören die zentralen Dienste - vom Betrieb der Cafeteria über Pfortendienst, Fahrbereitschaft bis zu den Registraturen. Aktuell ist hier „Aufräumen“ angesagt, denn der Neubau des Landeskirchlichen Archivs ermöglicht es, einen großen Teil von Akten zu archivieren – oder auch auszusondern. Zugleich werden hier die Fragen der Geschäftsverteilung und der Verbesserung von Arbeitsabläufen (Stichwort: Geschäftsprozessmanagement) bearbeitet. In einigen Jahren wollen wir im Landeskirchenamt auf die elektronische Aktenführung umsteigen – dazu müssen die Prozesse schon jetzt möglichst präzise aufgesetzt werden. Daneben werden Service- und Rahmenverträge auf den Prüfstand gestellt, damit wir leistungsfähig und wirtschaftlich agieren können. Seit kurzem hat das Landeskirchenamt außerdem ein Umweltmanagementsystem eingeführt und ist „EMAS-zertifiziert“.

Professionelle IT-Infrastruktur

Die Kirchliche Informationsverwaltung stellt die für das Landeskirchenamt heutzutage unverzichtbare IT-Infrastruktur und IT-Dienste zur Verfügung. Sie bietet darüber hinaus landeskirchenweit zentrale IT-Produkte an, zum Beispiel den Email-Service unter der ELKB-Domain. Im Zuge der Einführung von SAP in der Personal- und Finanzverwaltung der Landeskirche wird hier das zentrale technische Kompetenzzentrum („CCoE“) aufgebaut.

Konzentration auf einen Standort

Ein Erweiterungsbau in der Katharina-von-Bora-Straße ermöglicht es, landeskirchliche Dienststellen, die bislang an verschiedenen Standorten untergebracht waren, in einem zentralen Gebäudeensemble zusammen zu führen. Damit sind deutliche Vereinfachungen bei der Bewirtschaftung der Liegenschaft und im Betrieb verbunden. Zugleich müssen die Belegungsplanung erneuert und bauliche Verbesserungen auch in den Bestandgebäuden in Angriff genommen werden. Das Bauvorhaben erreicht den höchsten Nachhaltigkeitsstandard „Gold“ der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen. Es hat daneben einen besonderen gestalterischen Anspruch, der auch durch verbindende künstlerisch gestaltete gläserne Tor-Elemente zum Ausdruck kommt.

Wettbewerbsfähige Arbeitsbedingungen

Durch das Referat Arbeitsrecht werden die landeskirchlichen Dienststellen in allen arbeits- und mitarbeitervertretungsrechtlichen Fragestellungen beraten. Zugleich wird hier die Geschäftsführung der Arbeitsrechtlichen Kommission wahrgenommen, die über die Arbeitsbedingungen für die etwa 80.000 Beschäftigten bei Kirche und Diakonie entscheidet. Die bayerische Landeskirche ist dabei, einen Gesamtausschuss der Mitarbeitervertretungen zu installieren. In Gesprächen mit der Gewerkschaft ver.di werden Eckpunkte gewerkschaftlichen Engagements in kirchlichen und diakonischen Einrichtungen benannt. Eine aktive Weiterentwicklung des „Dritten Weges“ und attraktive Arbeitsbedingungen für die kirchlichen Beschäftigten sind Ziele dieser Initiativen.

Personalentwicklung im Verwaltungsbereich

Eine schon im Ansatz vorhandene Konzeption wird weiter ausgebildet, um den Personalbedarf und die damit verbundenen Qualifizierungserfordernisse mit den Potentialen der Mitarbeitenden abzustimmen. Daneben bildet die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ein wichtiges Thema – das Landeskirchenamt gehörte zu den ersten kirchlichen Verwaltungsbehörden, die nach dem Hertie-Audit „Beruf und Familie“ zertifiziert wurden. Im Rahmen der Re-Auditierung liegt der Fokus nicht mehr allein auf der Situation von Familien mit kleineren Kindern; auch die Herausforderungen bei der Pflege von Angehörigen werden in den Blick genommen.

Schnelle und rechtskonforme Beihilfe

Größere Veränderungen kündigen sich im Bereich der Beihilfe an. Nach einer Organisationsuntersuchung arbeiten wir an konkreten Veränderungen, um zu einem qualitätsgesicherten Prozess zu kommen.


17.09.2015 / Andrea Seidel