Notfallseelsorge

Notfallseelsorge und Krisenintervention

Die Notfallseelsorge der Kirchen bietet in Fällen wie Suizid, Suizidabsicht, Brand und missglückter Reanimation, bei Verkehrsunfällen oder Tod von Kindern Erste Hilfe zur Bewältigung an.

Die Unterstützung gilt sowohl Opfern und ihren Angehörigen als auch den Einsatzkräften. Per Funk von Rettungsdienst, Feuerwehr oder Polizei alarmiert, kommen Seelsorgerinnen und Seelsorger umgehend zu den Notfallorten. Dort stehen sie in Abstimmung mit der Einsatzleitung für erste Fragen und Bedürfnisse von unverletzten Beteiligten, von Verletzten und Angehörigen oder technischen sowie medizinischen Einsatzkräften zur Verfügung. Sie sind da für Unfallopfer oder durch Notfälle direkt geschädigte Menschen, für unverletzte Beteiligte, Unfallzeugen und Angehörige der primär Geschädigten. Sie übernehmen oder begleiten das Überbringen von Todesnachrichten und beten für Sterbende und Tote.

Kirchliche Seelsorgerinnen oder Seelsorger begleiten auch die Einsatzkräfte im Rettungsdienst und bei der Feuerwehr. Gerade in ländlich strukturierten Bereichen sind kirchliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Personen, die sich fachlich qualifiziert um die seelischen Belastungen der Einsatzkräfte kümmern können.

Kontakt:
Beauftragter für Notfallseelsorge der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern
Pfarrer Hanjo v. Wietersheim
Julius-Echter-Platz 7
97346 Iphofen
Telefon: 09325 6786
Fax: 09328 8765389
E-Mail: mail@notfallseelsorge.de

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