Woche für das Leben

»Kinderwunsch. Wunschkind. Unser Kind!«

Woche für das Leben

Bei der »Woche für das Leben« geht es in diesem Jahr um Aufgaben und Konsequenzen der Pränataldiagnostik und deren ethische, medizinische und soziale Einordnung.

Bild: Woche für das Leben

In diesem Jahr findet die »Woche für das Leben« vom 14. bis 21. April zum Thema »Schwangerschaft und Pränataldiagnostik« statt. Sie wird mit einem Gottesdienst im Dom zu Trier eröffnet.

Die »Woche für das Leben« ist seit mehr als 20 Jahren die ökumenische Aktion der evangelischen und katholischen Kirche für den Schutz und die Würde des Menschen vom Lebensanfang bis zum Lebensende. In diesem Jahr findet die »Woche für das Leben« vom 14. bis 21. April statt.

In Bamberg wird die Eröffnung der Woche für das Leben mit einem ökumenischen Gottesdienst unter der Leitung  von Regionalbischöfin Drothea Greiner und Erzbischof Dr. Ludwig Schick in der Stadtbücherei am Freitag, 13. April, um 17.30 Uhr, gefeiert. Regionalbischof Hans-Martin Weiss eröffnet die Woche für das Leben in der Klinikkapelle in Ingolstadt gemeinsam mit Bischof Gregor Maria Hanke am Samstag, 14. April, um 14.15 Uhr.

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Der Gottesdienst zur bundesweiten Eröffnung der Woche für das Leben wird am Samstag, den 14. April 2018, um 11 Uhr im Trierer Dom mit dem Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, und Landesbischof Dr. Heinrich Bedford-Strohm, Vorsitzender des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, sowie dem Bischof von Trier,Dr. Stephan Ackermann, und dem Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Manfred Rekowski, gefeiert. 

Unter dem Motto »Kinderwunsch. Wunschkind. Unser Kind!« setzt sich die diesjährige Woche für das Leben mit dem Thema der Pränataldiagnostik auseinander. Dabei werden die bessere medizinische Versorgung für Mutter und Kind, aber auch deren problematische Seite in den Blick genommen: Kinder mit gesundheitlichen Einschränkungen erblicken immer seltener das Licht der Welt.

Hintergrund zum Schwerpunktthema 

Bei der »Woche für das Leben« geht es in diesem Jahr um Aufgaben und Konsequenzen der Pränataldiagnostik und deren ethische, medizinische und soziale Einordnung. Besonders wird die sich daraus ergebende Frage nach dem Wert des Lebens mit Behinderung in den Blick genommen. Die Bewertung pränataldiagnostischer Methoden ist nicht nur eine medizinisch-technische Sache. Hier müssen vornehmlich auch ethische Kriterien und die jeweiligen gesellschaftlichen Auswirkungen berücksichtig werden. In den medizinischen Fortschritten sehen die katholische und evangelische Kirche nicht nur hilfreiche Maßnahmen für die Gesundheit von Mutter und Kind, sondern auch die Gefahr einer zunehmenden Ablehnung von Kindern mit Behinderung und das Streben hin zu vermeintlich perfekten Menschen.

Die »Woche für das Leben« setzt sich für ein »Ja« zum Leben ein. Dabei sind gerade auch die schwierigen Lebenssituationen im Fokus, in denen Paare stehen, die alle Möglichkeiten der Vorsorge ausschöpfen wollen und sich nach einem gesunden Kind sehnen. Den Seelsorgern begegnen vielfach Menschen, die über verschiedene Möglichkeiten und Maßnahmen der Pränataldiagnostik nachdenken und vor wichtigen und oft schwierigen Entscheidungen stehen. Bei diesen Überlegungen möchten die Kirchen Gespräch und Orientierung anbieten. Sie zeigen Möglichkeiten der Unterstützung, Beratung und Begleitung auf, die Eltern in solchen Krisensituationen in Anspruch nehmen können.


11.04.2018 / Woche für das Leben