Johanniter-Weihnachtstrucker

Hilfe für Menschen in Südosteuropa

Die Aktion Johanniter-Weihnachtstrucker

Die Pakete werden an wirtschaftlich schwache Familien, Schul- und Kindergartenkinder, Menschen mit Behinderung, in Armenküchen, Alten- und Kinderheimen durch ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer überreicht.

Bild: Tobias Grosser, Johanniter

Bis zum 16. Dezember bittet die Hilfsorganisation auch dieses Jahr wieder Päckchen mit Grundnahrungsmitteln und Hygieneartikeln zu packen. Die Weihnachtstrucker bringen die Pakete zu den Bedürftigen.

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Auch wenn es für die Menschen in Mitteleuropa schwer vorstellbar sei, gebe es noch viele Gegenden in Europa, in denen es den Menschen am Allernotwendigsten fehle, sagte der Würzburger Johanniter-Sprecher Christoph Fleschutz. Selbst in Ländern der Europäischen Union lebten etliche Menschen unter einfachsten Bedingungen und müssten in den Wintermonaten bisweilen sogar Hunger leiden: "Jeder, der schon einmal selbst mit den Weihnachtstruckern vor Ort war, kann bestätigen, wie bitter nötig die Hilfe nach wie vor ist." Das mit den Paketen verbundene Zeichen der Solidarität und Hoffnung bedeute den Menschen viel.

Vergangenes Jahr wurden 55.000 Päckchen mit 45 Lastwagen in die Zielregionen gebracht. Damit die ehrenamtlichen Helfer am Zoll keine Probleme mit den Hilfspäckchen bekommen und die Menschen möglichst gleichwertige Päckchen erhalten, sollten sich die Spender "möglichst genau an die Packliste halten", hieß es weiter. Wer möchte, könne dem Paket eine persönliche Weihnachtskarte beilegen.

Diese Artikel sollten in ein Weihnachtstrucker-Päckchen:

  • 1 kleines Geschenk für Kinder (Malbuch oder –block, Malstifte)
  • 2 kg Zucker
  • 3 kg Mehl
  • 1 kg Reis
  • 1 kg Nudeln
  • 2 Liter Speiseöl in Plastikflaschen
  • 3 Packungen Multivitamin-Brausetabletten
  • 3 Packungen Kekse
  • 5 Tafeln Schokolade
  • 500 g Kakaogetränkepulver
  • 2 Duschgele
  • 1 Handcreme
  • 2 Zahnbürsten
  • 2 Tuben Zahnpasta

13.12.2018 / epd/Johanniter