Vesperkirche Nürnberg

Eine Marke für die Südstadt

Zum dritten Mal ist „Vesperkirche“ in der Nürnberger Gustav-Adolf-Gedächtniskirche. Axel Mölkner-Kappl hat die Mitarbeiter und Gäste in der Vesperkirche besucht.

Die Vesperkirche in der Gustav-Adolf-Gedächtniskirche ist mittlerweile zu einer Marke für die Südstadt geworden – als Ort der Speisung, Kultur, Begegnung und Teilhabe.

Seit dem 14. Januar dient die Gustav-Adolf-Gedächtniskirche in Nürnberg wieder als Wohn- und Esszimmer für alle. Die Vesperkirche - zum dritten Mal in der Nürnberger Südstadt – ist "eingezogen". Die Gustav-Adolf-Gedächtniskirche ist nun ein Ort der Speisung, Kultur, Begegnung und Teilhabe. Bis zum 25. Februar  kann man für einen symbolischen Euro in der Kirche in guter Gesellschaft zu Mittag essen, sich austauschen und Gemeinschaft erleben. Die Vesperkirche öffnet um 10.30 Uhr und schließt um 15.30 Uhr.

Neben dem Mittagessen gebe es wieder liturgische Impulse und kulturelle Angebote, sagte Pfarrer Bernd Reuther. Im Programm sind 20 Begleitangebote aufgelistet, darunter Produktionen vom Staatstheater Nürnberg oder ein Märchenerzähler. Zu den Angeboten der Vesperkirche gehören auch juristische und ärztliche Beratung sowie Friseurtermine.

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Neu ist in diesem Jahr eine Mützen-Schal-Spenden-Aktion: Gegen eine Spende können sich die Gäste auch Wärmendes für die Ohren und den Hals holen, so Pfarrerin Julia Popp. Eine Ehrenamtliche hat im Eingangsbereich der Gustav-Adolf-Gedächtniskirche Sammelbehälter für gebrauchte Mützen und Schals aufgestellt, die Stücke anschließend gewaschen und sie wieder in Form gebracht. Die gesammelten Schals und Mützen werden am 4. Februar und am 18. Februar  von 11 bis 15 Uhr gegen eine Spende für die Vesperkirche im 1. Stock ausgegeben.

Die Nürnberger Vesperkirche findet in diesem Jahr zum dritten Mal statt. Das Projekt in der Nürnberger Südstadt bringt etwa 400 Ehrenamtliche auf die Beine, über 500 Gäste kamen in den Vorjahren täglich in den mit Tischen vollgestellten Kirchenraum. Antje Förstl von der Firma "Franken Catering" fertigt an den 43 Tagen täglich rund 500 Portionen Essen - von klassisch fränkischer Küche bis hin zu vegetarischen Speisen und Angebote für Besucher anderer Kulturkreise. Finanziert wird die von Ehrenamtlichen getragene Vesperkirche durch die Kirchengemeinde, den Diakonieverein und Sponsoren.

 


30.01.2018 / epd/ELKB