Versöhnungskirche Dachau

Lernen, erinnern und gedenken am authentischen Ort

Der erste Transport mit 25 Männern aus Polen erreichte bereits am 16. September 1939 das KZ Dachau.

Der erste Transport mit 25 Männern aus Polen erreichte bereits am 16. September 1939 das KZ Dachau.

Bild: iStock-Andreas Haas

Die Versöhnungskirche in der KZ-Gedenkstätte Dachau hat ihr neues Veranstaltungsprogramm vorgestellt. Neben den Orten sind es vor allem die Menschen, die im Mittelpunkt des Programms stehen

Das Programm startet am 15. September mit einem Konzert zum Gedenken an den Überfall von Nazi-Deutschland auf Polen, der sich diesen Herbst zum 80. Mal jährt. Mehr als 40.700 polnische Männer und Frauen seien in der Folge ins KZ Dachau verschleppt worden, darunter fast 10.000 Juden und etwa 1.800 zumeist katholische Geistliche, heißt es im Vorwort.

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Von September bis Februar lädt das Team um Pfarrer Björn Mensing zu rund 20 Konzerten, Gesprächen und Filmvorführungen ein. Neben historischen Orten wie dem Fliegerhorst Oberschleißheim oder dem Alten Israelitischen Friedhof München stehen Zeitzeugen wie Ernst Grube, Walter Joelsen und Hilde Grünberg im Mittelpunkt. Als Zeitzeugen der dritten Generation sprechen am 11. November Mark und Paul Wallace, Enkel des im KZ Ausschwitz ermordeten Dachauer Ehepaares Wallach, über ihre Familiengeschichte.


05.09.2019 / epd