Diakonie Katastrophenhilfe und Mission EineWelt

Soforthilfe nach Ebola-Ausbruch gestartet

Ebola Kongo

Die Diakonie Katastrophenhilfe und das Partnerschaftszentrum der ELKB, Mission EineWelt, bitten gemeinsam um Spenden für den Kampf gegen Ebola im Ostkongo.

Bild: iStock-USO

Im Kongo ist die lebensgefährliche Krankheit Ebola ausgebrochen. Die Diakonie Katastrophenhilfe und Mission EineWelt, bitten gemeinsam um Spenden für den Kampf gegen Ebola im Ostkongo.

Erst am 25. Juli 2018 hatte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) den Ebola-Ausbruch im Westen des Landes für beendet erklärt. Jetzt breitet sich die lebensgefährliche Krankheit im Osten der Demokratischen Republik Kongo aus. Die Diakonie Katastrophenhilfe leistet gemeinsam mit ihrer Partnerorganisation sofortige Nothilfe.

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Die neuen Fälle sind hauptsächlich in der Stadt Beni und deren Umgebung in der Provinz Nord-Kivu im Osten der DR Kongo aufgetreten. Im Einzelnen:

  • 102 registrierte Fälle, davon 22 bestätigte Ebola-Fälle,
  • 27 wahrscheinliche Fälle und 53 Verdachtsfälle
  • 38 Todesfälle, davon 11 mit Ebola bestätigt, bei den restlichen 27 war Ebola wahrscheinlich.

In der Provinz Nord-Kivu toben schwere bewaffnete Konflikte. Zudem leben dort 1,3 Millionen Menschen, die vor Kämpfen aus ihren Heimatdörfern fliehen mussten. "Das macht es ungleich schwieriger als im Westen des Landes, Ebola schnell einzudämmen. Doch wir helfen in der Region schon seit vielen Jahren und haben ein Büro vor Ort. Deshalb konnten unsere erfahrenen Mitarbeitenden sofort damit beginnen, unsere Hilfsaktionen zu planen", erklärt Martin Keßler, Leiter der Diakonie Katastrophenhilfe.

Informationen zum Thema Soforthilfe nach Ebola-Ausbruch

Soforthilfe nach Ebola-Ausbruch

Diakonie Katastrophenhilfe
Evangelische Bank, BIC: GENODEF1EK1
IBAN: DE68 5206 0410 0000 5025 02
Stichwort: Ebolahilfe Kongo
Online: www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spenden/

Mission EineWelt
Evangelische Bank, BIC: GENODEF1EK1
IBAN: DE12 5206 0410 0001 0111 11
Stichwort: EBOLA Ost-Kongo 2018
Online: http://www.mission-einewelt.de

Die Provinz Nord-Kivu hat für die DR Kongo auch wirtschaftlich eine besondere Bedeutung: Auf den fruchtbaren Böden rund um Beni werden wichtige Nahrungsmittel wie Reis und Maniok angebaut. Die Stadt ist nur etwa 400 Kilometer entfernt von der Großstadt Goma. Dort wäre ein Ausbruch eine noch größere Katastrophe.

Die Diakonie Katastrophenhilfe und ihre Partner vor Ort fokussieren sich jetzt auf Prävention. Nur so kann die Ausbreitung des Virus verhindert werden. Die Menschen brauchen dringend Hygieneprodukte und müssen darüber aufgeklärt werden, wie sich der tödliche Virus weiterverbreitet.

Die Diakonie Katastrophenhilfe und das Partnerschaftszentrum der ELKB, Mission EineWelt, bitten gemeinsam um Spenden für den Kampf gegen Ebola im Ostkongo.
 


15.08.2018 / Mission EineWelt