7 Wochen ohne

Sich selbst nicht belügen

Mann in grüner Weite

Mit der Fastenaktion „Mal ehrlich! Sieben Wochen ohne Lügen“ widmet sich die evangelische Kirche dem Umgang mit der Wahrheit.

Bild: Roman Pawlowski

Mitunter ist es schwierig, beim Blick in den Spiegel das eigene Gesicht zu ertragen. Sich selbst was vorzumachen – auch das ist eine Lüge!

Jede Woche der Fastenaktion "7 Wochen ohne Lügen" steht unter einem speziellen Motto, und ihr ist jeweils eine Bibelstelle zugeordnet. In der vierten Fastenwoche lautert das Motto "Sich selbst nicht belügen", der Bibeltext ist 2. Samuel 12,1–7. Pastor Frank Muchlinsky schreibt in diesem Jahr die Fastenmails:

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"Das Motto dieser Woche ist „Sich selbst nicht belügen“, und das ist sozusagen die Oberliga des Lügenverzichts. Es fällt uns noch schwerer, uns selbst gegenüber ehrlich zu sein als anderen gegenüber. Vielleicht liegt es daran, dass wir bei anderen leichter abschätzen können, welche Konsequenzen eine Lüge haben kann. [...] Anders ist es, wenn wir uns selbst belügen. Hier können wir die Konsequenzen schlechter abschätzen, und so kann es geschehen, dass wir uns immer tiefer und tiefer in die Lüge verstricken, bis die Folgen katastrophal werden."

Selbstlügen tendierten dazu, uns zu betäuben, so Frank Muchlinsky. "Eine Selbstlüge versetzt uns in das, worüber wir bei anderen nur lachen können: Sie versetzt uns in eine „alternative Realität“. Und in dieser richten wir uns ein und wehren alles ab, was uns mit der Wirklichkeit konfrontieren will. Wir beschützen unsere Lüge. Darum kommt es bei David zur Katastrophe."

Lesen Sie in vierten Fastenmail von Frank Muchklinsky, Pastor der Nordkirche, was passiert, wenn wir mit allen Mitteln unsere Lügen schützen. Diese Fastenmail in kompletter Länge, weitere Impulse und Anregungen finden Sie direkt auf der Webseite der Fastenaktion der evangelischen Kirche 2019.


27.03.2019 / ELKB