Schulseelsorge

Synodalpräsidentin würdigt „Klimaexperten“ in der Schule

Turnschuhe und Bibel

Die Seelsorge ist geistliche Begleitung am Lernort.

Bild: iStockPhoto / Rich Legg

Die bayerische Synodalpräsidentin Annekathrin Preidel hat  die Schulseelsorgerinnen und Schulseelsorger als „Klimaexperten“ in der Schule gewürdigt.

Es gebe eine „enge Korrelation“ zwischen den individuellen Leistungen der Schüler und „einem sozialverträglichen Klima an der Schule“. Diese Erfahrung habe sie als Mitglied eines Evaluationsteams für das Qualitätsmanagement an mittelfränkischen Gymnasien gemacht.
 
Preidel sprach heute vor einer EKD-weiten Fachkonferenz zum Thema Schulseelsorge im Religionspädagogischen Zentrum der bayerischen Landeskirche in Heilsbronn.
 

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Evangelische Schulseelsorge, so Preidel, müsse auch „geistliche Begleitung sein“, denn Christen seien „nicht auf Gedeih und Verderb dem ausgeliefert, was Leistungs- und Erfolgsdruck aus ihnen machen. Sie wissen, dass das Leben ein Geschenk des Himmels ist und dass es nicht darauf ankommt, das Bestmögliche aus ihrem Leben machen, sondern vor allem darauf, Barmherzigkeit zu lernen - Barmherzigkeit mit sich und mit Anderen.“
 
130 Religionslehrkräfte haben derzeit einen Zusatzauftrag als Schulseelsorger an bayerischen Schulen. 


26.04.2018 / ELKB