Pressemitteilung vom 25.9.2014

Brücke zu Menschen in der Arbeitswelt - Oberkirchenrat Bierbaum zum 60-jährigen Bestehen des Kirchlichen Dienstes in der Arbeitswelt

Der „Kirchliche Dienst in der Arbeitswelt“ (kda) feiert in diesem Jahr sein 60-jähriges Bestehen. Oberkirchenrat Bierbaum würdigt den kda als wichtigen solidarischen Begleiter für Arbeitnehmer.

Der „Kirchliche Dienst in der Arbeitswelt“ (kda), eine Einrichtung der bayerischen Landeskirche mit Sitz in Nürnberg, feiert in diesem Jahr sein 60-jähriges Bestehen. Bei einem Festgottesdienst am Donnerstag in Nürnberg würdigte Oberkirchenrat Detlev Bierbaum den kda als ein Bindeglied der Kirche zu Menschen in der Arbeitswelt, die sich oft mit ihrer Kirche schwer tun weil die Kirche „häufig ihre Sprache nicht spricht und nicht ihre Kultur kennt, die jenseits der Matthäuspassion angesiedelt ist“.

Er sehe die künftige Aufgabe des kda darin, „die Herausforderungen einer sich ständig wandelnden Arbeitswelt wahrzunehmen mit sehenden Augen und hörenden Ohren“. Der kda solle Plattformen für das Gespräch und den Austausch bieten und auch „ganz praktisch“ Menschen an die Hand nehmen und sie solidarisch begleiten.

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Bierbaum erinnerte an die Einrichtung des kda im Jahr 1954 mit dem Ziel, die Kirche wieder zu einer „Heimat des Arbeiters“ werden zu lassen. Als erster Sozialpfarrer wurde am 1. September 1954 Hans Siebert ernannt. Bereits 1953 wurde die „Aktionsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen“ (afa) als ehrenamtliche Seite des kda ins Leben gerufen. Nachfolger Sieberts waren Ernst Guth, Werner Schanz, Hans-Gerhard Koch und Johannes Rehm, der derzeitige Leiter des kda.

Die Mitarbeiter des kda – Pfarrer, Sozialsekretäre, Diakone, Sozial- und Wirtschaftswissenschaftler – bilden in der Landeskirche die Brücke zu Betrieben und Unternehmen. Sie suchen das Gespräch mit Mitarbeitern, Betriebsräten, Mitarbeitervertretungen und Führungskräften.


25.09.2014 / München, Johannes Minkus, Pressesprecher