Pressemitteilung vom 22.6.2015

Landesbischof dankt für Griechisch-Bayerischen Kulturpreis

Die griechische Gemeinschaft in München sei ein „selbstbewusster Teil der Stadtgesellschaft“ geworden, „den niemand mehr missen will“, so Landesbischof Bedford-Strohm zur Verleihung der Auszeichnung.

Die griechische Gemeinschaft in München sei ein „selbstbewusster Teil der Stadtgesellschaft“ und „fester Bestandteil des christlichen Lebens in München und Bayern“ geworden, „den niemand mehr missen will“, so der bayerische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm in seiner Danksagung zur Verleihung des Griechisch-Bayerischen Kulturpreises heute in der griechisch-orthodoxen Allerheiligenkirche in München.

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Mit Blick auf den derzeit tagenden EU-Sondergipfel zu Griechenland erinnerte der Landesbischof an die große Bedeutung des „Friedensprojektes Europa“. Freundschaft könne in Europa „nicht davon abhängen, welche Regierung gerade im Amt ist“. Darum rufe er allen Griechen in Bayern und Griechenland zu: „Wir sind mit dem Herzen bei Euch. Die griechisch-bayerische Freundschaft soll ein Anker der Verbundenheit sein, umso mehr dann, wenn die Zeiten schwerer werden.“ Die Menschen in Griechenland wüssten, so Bedford-Strohm, dass sich etwas ändern müsse. Allerdings sei niemandem geholfen, „wenn sich in Griechenland ein Gefühl der Demütigung ausbreitet“.


22.06.2015 / München, Johannes Minkus, Pressesprecher