Pressemitteilung vom 15.7.2015

Mission EineWelt bekommt neue Spitze

Am Samstag, 18. Juli, werden Gabriele (47) und Hanns Hoerschelmann (50) von Oberkirchenrat Michael Martin in der Neuendettelsauer St. Nikolai Kirche als neue Direktoren eingeführt.

Am Samstag, 18. Juli, werden Gabriele (47) und Hanns Hoerschelmann (50) von Oberkirchenrat Michael Martin in einem Gottesdienst in der Neuendettelsauer St. Nikolai Kirche als neue Direktoren von Mission EineWelt eingeführt. Das Pfarrersehepaar leitet bereits seit dem 1. Juli das Partnerschaftszentrum der bayerischen Landeskirche in Neuendettelsau.

Pfarrerin Dr. Gabriele Hoerschelmann war bisher Dozentin am Lutheran Theological Seminary in Hongkong. Sie ist Expertin für interkulturelle Theologie und gilt seit ihrem Studium in Bossey beim Ökumenischen Rat der Kirchen auch als sehr versiert in Fragen der multilateralen Ökumene. Michael Martin: „Frau Hoerschelmann bringt exzellente Voraussetzungen mit für das Zusammenwirken der Arbeit mit unseren Partnerkirchen, die Fragen um Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung und die Erfahrungen des Kirchlichen Entwicklungsdienstes in unseren Partnerkirchen und mit den Basisgruppen bei uns in Bayern.“

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Pfarrer Dr. Hanns Hoerschelmann leitete zuletzt die deutsche Auslandsgemeinde in Hongkong und war davor für das Stipendienprogramm des Lutheran Theological Seminary und das Mekong Mission Forum des Lutherischen Weltbundes tätig. Dort hat er sich intensiv mit den Christen in Südostasien beschäftigt und den Aufbau von Gemeinden in den kleinen evangelischen Kirchen der Region, z.B. in Kambodscha, Vietnam und Laos begleitet. Oberkirchenrat Martin schätzt ihn als „ausgewiesenen Kenner interkultureller Theologie“, der in Hongkong exemplarisch bereits die Herausforderungen interreligiöser Arbeit mit den bayerischen Partnerkirchen kennengelernt habe.

Die erste große Aufgabe im neuen Amt für das Ehepaar Hoerschelmann steht schon fest: Das Partnerschaftskonzept der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern muss überarbeitet werden. So stehen bereits am Tag der Einführung Gespräche mit Vertretern der Partnerkirchen zur Weiterentwicklung der Partnerschaftsarbeit auf der Tagesordnung.


15.07.2015 / München, Johannes Minkus, Pressesprecher