Pressemitteilung vom 13.5.2015

„Wir spüren noch immer den Himmel“

Bayerischer Landesbischof predigt an Himmelfahrt anlässlich des 125-jährigen Bestehens der Rummelsberger Brüderschaft.

In seiner Predigt zum Fest Christi Himmelfahrt heute im mittelfränkischen Rummelsberg hat der bayerische Landesbischof und Ratsvorsitzende der EKD, Heinrich Bedford-Strohm an die Kraft des Segens erinnert, den Jesus kurz vor seiner Himmelfahrt seinen Jüngern spendete. Dieser Segen werde bleiben „in all den Veränderungen, durch die wir gehen“ und die „uns manchmal fast den Atem nehmen“. Der Segen habe die Kraft „uns zu tragen“ und „seine ganze Kirche in die Zukunft“ zu führen, betonte Bedford-Strohm in einem Festgottesdienst aus Anlass des 125jährigen Bestehens der Rummelsberger Brüderschaft. Derzeit sind über 900 Rummelsberger Diakone und 250 Diakoninnen in Bayern im Einsatz.

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Als eine der „größten geistlichen Herausforderungen, die die Diakonie in ihrer ganzen Geschichte zu bewältigen hatte“ bezeichnete es der Landesbischof, dass sich eine auf Erbarmen gegründete geistliche Gemeinschaft in einem „Sozialmarkt behaupten müsse, der kein Erbarmen kennt“. Als „sehr beeindruckend“ bezeichnete er die „Aufbrüche“ bei den Rummelsbergern in den vergangenen Jahren, unter Leitung von Rektor Günter Breitenbach in Kooperation mit der Leiterin der Rummelsberger Diakoninnengemeinschaft, Andrea Heußner und dem Leiter der Rummelsberger Brüderschaft, Martin Neukamm.

Die Rummelsberger Diakonie ist einer der großen diakonischen Träger in Bayern. Sie betreibt derzeit 227 soziale Einrichtungen in 50 Kommunen. 5400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betreuen knapp 12.000 Menschen in Kindertagesstätten, Förderschulen, Behindertenwerkstätten und Seniorenheimen. In Rummelsberger Häusern sind derzeit auch 257 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge und 74 erwachsene Flüchtlinge untergebracht.


13.05.2015 / München, Johannes Minkus, Pressesprecher