Pressemitteilung vom 13.10.2014

Für neue Formen evangelischer Präsenz in der Stadt - 28. Evangelischer Kirchbautag in München lieferte neue Impulse

Mit zahlreichen neuen Impulsen ging gestern der 28. Evangelische Kirchbautag in München zu Ende.

Von den zahlreichen Anregungen, über neue Formen gebauter evangelischer Präsenz in der Stadt nachzudenken, beeindruckte besonders die Idee eines Evangelischen Stadtklosters, das Architekturstudenten der TU München für die Altstadt München entworfen haben. Dabei handelt es sich um einen innovativen Gebäudetypus, der einer neuen Form des solidarischen Zusammenlebens, das in evangelischer Freiheit religiös rhythmisiert ist, eine sichtbare Gestalt gibt.

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Insgesamt hat der 28. Evangelische Kirchbautag gezeigt, wie dynamisch und engagiert die Evangelische Kirche in und für die Stadt präsent ist, auch wenn es in der Altstadt Münchens keine evangelische Kirche gibt.

Was gut ist, lässt sich aber noch besser machen. Die intensiven Gespräche mit Architekten, Künstlern und Politikern auf dem Kirchbautag zeigten das große öffentliche Interesse an der Frage, welche Formen evangelischer Präsenz den Bedürfnissen der Menschen nach Weitung ihres Daseins gerecht werden. Kirchen sind nur dann eine überzeugende Form evangelischer Präsenz in der Stadt, wenn sie zugleich ästhetisch reizvoll und religiös anspruchsvoll sind.


13.10.2014 / München, Johannes Minkus, Pressesprecher