Pressemitteilung vom 30.05.2017

Bayerische Landeskirche vergibt Medienpreis

Herausragende journalistische Beiträge zum Thema „Europa 4.0 – Auf dem Weg zu einem neuen Miteinander“

Die bayerische Landeskirche hat zum sechsten Mal ihren Medienpreis an herausragende journalistische Beiträge vergeben. Mit dem Preis, der mit insgesamt 6.500 Euro dotiert ist, werden in den Kategorien „Magazin/Wochenzeitung“ und „Tageszeitung“ herausragende Beiträge zu dem Thema „Europa 4.0 – Auf dem Weg zu einem neuen Miteinander“ ausgezeichnet. Die Auszeichnung soll die Bedeutung seriöser Medien und des Qualitätsjournalismus für die demokratische Gesellschaft unterstreichen.

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Den mit 2.500 Euro dotierten Preis in der Sparte Magazin erhielten Mohamed Amjahid und Gero von Randow für ihren in der ZEIT veröffentlichten Beitrag „Sehnsucht ohne Ort? Von wegen“ zuerkannt. Die Autoren machen in ihrem Beitrag deutlich, dass Europa über die pragmatische Politik hinaus Gegenentwürfe und Utopien brauche. In der Kategorie „Tageszeitung“ geht ein ebenfalls mit 2.500 Euro dotierter Preis an Ann-Kathrin Eckardt für ihre in der Süddeutschen Zeitung erschienene Reportage „Gute Menschen“, in der sie aus eigener Erfahrung die Höhen und Tiefen eines persönlichen Engagements für Flüchtlinge beschreibt. Ein Sonderpreis in Höhe von 1.500 Euro, gestiftet von dem Evangelischen Presseverband für Bayern (EPV) und der Münchner Regionalbischöfin und Ständigen Vertreterin des Landesbischofs, Susanne Breit-Keßler als Jury-Vorsitzende, erhält  die „Allgäuer Zeitung“ für eine Artikel-Serie zu Europa.

Breit-Keßler zeigte sich erfreut über die Vielzahl der Einsendungen. "Wir hatten die Qual der Wahl zwischen Beiträgen der renommiertesten deutschen Medien und hervorragender lokaler Zeitungen" sagte sie. "Es ist deutlich, dass unseren Journalisten und Journalistinnen  in Zeiten von fake news und sogenannten  alternativen Fakten daran gelegen ist, professionelle Berichterstattung zu betreiben. Und dass sie mit Kräften für ein menschenwürdiges Europa eintreten. Dafür kann man nur dankbar sein."

Der Preis wird am 28. Juni von Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm bei seinem Medienempfang im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg überreicht. Die Laudatio auf die Preisträger hält Susanne Breit-Keßler.


30.05.2017 / München, Johannes Minkus, Pressesprecher