Pressemitteilung vom 29.03.2016

Die trotzige Osterfreude

Osterpredigt von Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm in Fürth-Poppenreuth

Die Freude über die Auferstehung Jesu von den Toten verändere die Welt, so der bayerische Landesbischof und EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm heute in seiner Osterpredigt in der Kirche St. Peter und Paul in Fürth-Poppenreuth. Der Gottesdienst wurde live vom ZDF übertragen.

„Wer die Bilder von terroristischen Angriffen und den zerbombten syrischen Städten nicht mehr aushält, das Leid der Flüchtlinge nicht mehr anschauen kann, wem darüber die Hoffnung entgleitet, dass sich je irgendetwas ändern wird, der kann nun in das Bekenntnis einstimmen: Christus ist auferstanden! Die Macht des Todes ist gebrochen!“, sagte der Landesbischof.

 

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Die Osterfreude sei manchmal eine „trotzige Freude, die sich erst langsam aus der Umklammerung eines Schmerzes“ löse. Trotzdem sei die Osterfreude „Ausdruck unserer tiefen Leidenschaft für das Leben“ und eine „große Hymne der Hoffnung“, betonte Bedford-Strohm.
Ostern breche bereits jetzt an, etwa durch „liebe Menschen, die Gott uns schenkt“, aber auch durch den „neue Hoffnung schaffenden Waffenstillstand in Syrien“ oder die „Klimakonferenz in Paris, deren Ergebnisse kaum einer erwartet hat“, bis hin zu „einer Hilfsbereitschaft und Empathie in unserem Land, die wir Deutschen uns bis vor kurzem nie zugetraut hätten“.

29.03.2016 / München, Johannes Minkus, Pressesprecher