Pressemitteilung vom 23.02.2017

Regelmäßige Gespräche zwischen Kirchenleitung und bayerischer Land- und Forstwirtschaft vereinbart

Regelmäßige Gespräche haben Vertreter der Kirchenleitung der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern und der bayerischen Land- und Forstwirtschaft gestern in München vereinbart.

Bei einer Begegnung im Landeskirchenamt auf Einladung von Oberkirchenrat Detlev Bierbaum äußerten beide Seiten Gesprächsbedarf.

„Wir haben uns von einander entfremdet“, stellte Hans Müller, Generalsekretär des Bayerischen Bauernverbandes, im Blick auf das Verhältnis von Landwirtschaft und Kirche fest. Umso dankbarer sei er, so Müller, „dass wir jetzt wieder in intensivem Kontakt sind.“

Der bayerische Landesbischof und EKD-Ratsvorsitzende, Heinrich Bedford-Strohm, bekräftigte die Notwendigkeit von neuen Gesprächsformaten zwischen Kirche und Land- und Forstwirtschaft. Dabei sollten die Kirchenvertreter zuhören und die christlich-ethischen Grundorientierungen ins Gespräch einbringen, doch „nicht besserwisserisch oder vom moralisch hohen Podest“ betonte der Landesbischof.

„Er war ein guter Auftakt zu konstruktiven und notwendigen Gesprächen in einer Atmosphäre der gegenseitigen Wertschätzung“, so das Resümee von Oberkirchenrat Detlev Bierbaum.

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An der Begegnung nahmen teil:

Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, Oberkirchenrat Detlev Bierbaum, Kirchenrat Dr. Wolfgang Schürger (landeskirchlicher Beauftragter für Umwelt- und Klimaverantwortung), Christoph Seyler (Leiter des Evang. Bildungszentrums Hesselberg) und Kirchenrat Reiner Schübel (Fachreferent für den ländlichen Raum im Landeskirchenamt)

Hanskarl Freiherr von Thüngen (Vizepräsident des Bayerischen Arbeitgeberverbandes Land- und Forstwirtschaft), Götz Freiherr von Rotenhan (Vizepräsident des Bayerischen Waldbesitzervereins), Hans Müller (Generalsekretär des Bayerischen Bauernverbands), Carl von Butler (Geschäftsführer des Bayerischen Waldbesitzerverbands)


23.02.2017 / München, Johannes Minkus, Pressesprecher