Pressemitteilung vom 30.10.2015

Landesbischof besucht Münchner Telefonseelsorge

Am Montag, 2. November wird der bayerische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm die Mitarbeitenden der Münchner Telefonseelsorge besuchen.

Die Telefonseelsorge ist eine Abteilung des Evangelischen Beratungszentrums in der Landwehrstraße.

„Aus meiner Sicht erfüllt die Telefonseelsorge eine Kernaufgabe der Kirche. Sie leistet Seelsorge für Menschen in Not, am Telefon oder im Internet. Sie kann gerade jetzt eine wichtige Anlaufstelle sein, wo viele Menschen sich Gedanken und Sorgen machen im Blick auf die Flüchtlinge,“ so der Landesbischof.

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Vor genau 63 Jahren, am 2. November 1952, hat die Telefonseelsorge angefangen. An diesem Tag hatte der anglikanische Priester Chad Varah eine Anzeige geschaltet, in der es hieß: „Bevor Sie Selbstmord begehen, rufen Sie mich an.“ Seitdem läuten die Telefone der Telefonseelsorge.

Mit 1,8 Millionen Gesprächen ist die Telefonseelsorge das meist angerufene Sorgentelefon Deutschlands bei ca. 8000 Ehrenamtlichen bundesweit. Die 120 Ehrenamtlichen in der Evangelischen Stelle in München führen jährlich ca. 25.000 Gespräche. Der Dienst am Telefon geschieht schichtenweise ohne Pause, rund um die Uhr. Er wird geleistet von speziell ausgebildeten Ehrenamtlichen.

Der Leiter der evangelischen Telefonseelsorge in München, Pfarrer Norbert Ellinger, weist darauf hin, dass sich für die neue Ausbildungsgruppe 2016 noch Interessierte melden können. Am 12. November findet dazu ein Infoabend im Evangelischen Beratungszentrum (Landwehrstraße 15) statt.


30.10.2015 / München, Johannes Minkus, Pressesprecher