Pressemitteilung vom 20.01.2016

Lasst das Licht leuchten in der Dunkelheit!

Landesbischof Bedford-Strohm predigt im zentralen Gottesdienst der Gebetswoche für die Einheit der Christen 

Der bayerische Landesbischof und EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford Strohm hat heute im zentralen Gottesdienst der Gebetswoche für die Einheit der Christen im Münchner Dom die Christen aller Konfessionen aufgerufen, mit einer Stimme zu sprechen. „Nur wenn wir mit einer Stimme sprechen, können wir ein solch kraftvolles Licht sein. Nur wenn wir als Kirchen der Welt ein klares Zeugnis für den Frieden, für die Überwindung von Hass und Gewalt ablegen, wird unsere Stimme auch gehört“, so Bedford-Strohm. 

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Nach seiner Wahrnehmung, so der Landesbischof weiter, stünden unter dem Pontifikat von Papst Franziskus „die ökumenischen Türen viel weiter offen“ als sie es lange waren. Er habe die „große Hoffnung, dass wir es wagen, durch diese ökumenischen Türen hindurchzugehen, bevor sie sich wieder schließen“.

In einer Zeit, in der sich viele der Gewalttäter auf die Religion des Islam berufen, müssen die Religionen zusammenarbeiten und sich für ein Zusammenleben der Menschen einsetzen, „in dem alle ihre Gaben leben können, in dem niemand mehr seine Identität dadurch gewinnen muss, dass er andere abwertet oder gar zu vernichten sucht“, betonte Bedford-Strohm.

Christen seien berufen, „zu treibenden Kräften einer großen Lichtbewegung zu werden, die in die Dunkelheiten unserer Tage helle Zeichen der Solidarität, der Empathie und der Zuversicht setzt“.

 


20.01.2016 / München, Johannes Minkus, Pressesprecher