Pressemitteilung vom 14.12.2018

10. Todestag von Hermann von Loewenich

Nürnberger Regionalbischöfin gedenkt des früheren bayerischen Landesbischofs

Am 18. Dezember jährt sich der Todestag des früheren bayerischen Landesbischofs Hermann von Loewenich zum zehnten Mal.  Die Nürnberger Regionalbischöfin Elisabeth Hann von Weyhern würdigte heute in Nürnberg den ehemaligen Landesbischof: „‘Offen und deutlich, aufgeschlossen und verlässlich dem Glauben und dem Leben dienen‘, das war das Motto von Hermann von Loewenich und danach hat er gelebt. Diese Haltung ist ein bleibendes Vorbild für alle, die in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern ihren Dienst tun.“ Hann von Weyhern hat seine Familie und enge Weggefährten zu einem Gedenken am Todestag eingeladen.

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Hermann von Loewenich, verstorben am 18. Dezember 2008, war von 1994 bis 1999 Landesbischof der bayerischen Landeskirche.

1967 war von Loewenich Mitbegründer des "Arbeitskreises Evangelische Erneuerung", der mit theologischen und kirchenpolitischen Impulsen für einen fortschrittlichen Kurs der bayerischen Landeskirche - beispielsweise die Frauenordination - eintrat. Von 1972 bis 1985 gehörte er den kirchenleitenden Gremien Landessynode und Landessynodalausschuss an. In der synodalen Arbeit war er als Vorsitzender des Ausschusses für Grundfragen des kirchlichen Lebens und als Sprecher des Arbeitskreises "Offene Kirche" tätig.

1985 übernahm von Loewenich als Regionalbischof und Mitglied des Landeskirchenrats Verantwortung für den Kirchenkreis Nürnberg.  Am 18. April 1994 wählte die Landessynode in Rothenburg o.d.T. von Loewenich zum Landesbischof. Seinen ersten Bischofsbericht bei der Synodaltagung im Herbst 1994 überschrieb er programmatisch "Kirche in Zeitgenossenschaft".


14.12.2018 / München, Johannes Minkus, Pressesprecher