Pressemitteilung vom 14.03.2017

„Bayerischer Garten“ bei der Weltausstellung Reformation in Wittenberg

Noch freiwillige Mitarbeiter gesucht

Vom 20. Mai bis 10. September findet in Wittenberg die „Weltausstellung Reformation“ statt. Rund um die kleine Altstadt Wittenbergs werden Kirchen und Organisationen an sieben "Toren der Freiheit" die Bedeutung des Glaubens heute präsentieren. 

Die bayerische Landeskirche pflanzt in der Weltausstellung einen "Bayerischen Garten". In einem kleinen Biergarten umrahmt von Blumenbeeten können sich die Besucher mit bayerischen Köstlichkeiten stärken. Dazwischen stellen sich sechs bekannte und unbekannte historische Persönlichkeiten aus Bayern vor, die aus der Kraft ihres Glaubens Neuaufbrüche gewagt haben. Hier können die Gäste entdecken, was aus der Reformation in Bayern gewachsen ist. Einprägsam dargestellt wird dieser Wachstumsprozess durch die 80 Meter lange Krippe des Künstlers Martin Burchard. Das Großkunstwerk mit 2017 Holzstreben erinnert an die Geburt Christi und lässt den Besucher die Geschichte des Christentums nacherleben.

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Für den verantwortlichen Oberkirchenrat Michael Martin führt das an den Kern der Botschaft für das Jahr 2017: „Das ist ja gerade unsere zentrale Aussage für das Reformationsjubiläum: Reformation war nicht einfach nur vor 500 Jahren, sondern passiert heute, ist also ganz aktuell. Der Geist Gottes bewegt Menschen. Wir können das im Reformationssommer erleben – mit hunderten Veranstaltungen in Bayern und dem Bayerischen Garten in Wittenberg.“

Freiwillige gesucht

Zur Betreuung des Bayerischen Gartens werden noch Betreuer gesucht. Wer voll in die Weltausstellung eintauchen will, hat die Möglichkeit, sich als Freiwilliger innerhalb einer Woche zu engagieren. Ein paar Plätze sind noch frei. Mehr Informationen unter http://www.luther2017-bayern.de/post_wissenswertes/wittenberg-2017-miterleben/

Mehr Informationen zur Weltausstellung: https://r2017.org/weltausstellung-reformation/


14.03.2017 / München, Johannes Minkus, Pressesprecher