Pressemitteilung vom 09.09.2016

Andrea Wagner-Pinggéra wird neue Landespfarrerin der Johanniter

Bischofsreferentin wird heute in Münchner Matthäuskirche in neues Amt eingeführt 

Kirchenrätin Andrea Wagner-Pinggéra (48) wird heute in einem Gottesdienst in der Münchner St. Matthäuskirche als neue Landespfarrerin der Johanniter eingeführt. Sie ist Nachfolgerin von Pfarrer Reinhard Biller, der diese Aufgabe nach acht Jahren abgibt.

Als ihr das Amt der Landespfarrerin angetragen wurde, zögerte Wagner-Pinggéra keinen Moment: „Das Engagement der Johanniter im Dienst zum Wohle am Menschen hat mich sofort angesprochen und ich freue mich außerordentlich auf meine Aufgaben als Landespfarrerin“, so Wagner-Pinggéra. „Die Johanniter leben die tätige Nächstenliebe auf ganz wunderbare Weise und helfen den Menschen, die Hilfe brauchen – ohne lange zu fragen, wer das eigentlich ist und woher er kommt.“

 

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Das Ehrenamt der Landespfarrerin sieht Wagner-Pinggéra als gute Ergänzung zu ihren Aufgaben als Referentin von Landesbischof Bedford-Strohm im Münchner Landeskirchenamt, „wo es doch stärker um die Reflexion kirchlicher und theologischer Fragen und grundsätzlicher Überlegungen geht. Als Landespfarrerin bei den Johannitern kann ich näher an den Menschen sein und ihnen helfen.“

Zu den Aufgaben der Landespfarrerin gehören die Durchführung von Andachten und Gottesdiensten, die Seelsorge und Begleitung der Mitarbeiter, sowie die Zusammenarbeit mit den amtierenden Orts- und Regionalverbandspfarrern. Gemeinsam mit der Verbandsleitung trägt sie dafür Sorge, dass der christliche Gedanke der Johanniter gepflegt und weitergegeben wird.
Andrea Wagner-Pinggéra war als Gemeindepfarrerin und im Schuldienst tätig. Zur Vorbereitung des 2. Ökumenischen Kirchentags zog sie nach München. Seit 2010 ist sie als persönliche Referentin des Landesbischofs mit den Schwerpunkten theologische Grundsatzfragen, Ökumene, Bildung sowie Politik und Gesellschaft tätig.

Die Johanniter-Unfall-Hilfe e. V. ist ein Werk des evangelischen Johanniterordens, dessen wichtigstes Anliegen seit Jahrhunderten die Hilfe von Mensch zu Mensch ist. Mit mehr als
20 000 Beschäftigten, rund 34 000 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern und mehr als 1,3 Millionen Fördermitgliedern ist die Johanniter-Unfall-Hilfe eine der größten deutschen Hilfsorganisationen. Zu ihren Aufgaben zählen seit ihrer Gründung neben dem Rettungs- und Sanitätsdienst auch Bevölkerungsschutz und Erste-Hilfe-Ausbildung. Hinzu kommen soziale Dienste für Kinder und Jugendliche sowie die Betreuung und Pflege von älteren und kranken Menschen. Die Johanniter engagieren sich ebenso in der humanitären Hilfe im Ausland.


/ München, Johannes Minkus, Pressesprecher