Pressemitteilung vom 05.10.2017

Fit für die digitale Zukunft

Evangelische Landeskirche und Evangelische Medienzentrale starten „referentennavi.de“

Wie gut umgehen mit Social Media? Was tun, wenn die Kinder mehr am Smartphone statt am Schulbuch sitzen? An wen kann man sich da wenden? Da braucht es kompetente Fachleute, die sich in diesen Themen auskennen. Dafür hat die Medienzentrale der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern nun eine Plattform geschaffen: das Referentennavi (www.referentennavi.de), als Pilotprojekt finanziert aus den Projektmitteln Internet der Landeskirche.

Zum Start sind bereits über 30 Referenten aus dem ganzen Bundesgebiet gelistet. Dabei geht es darum, möglichst unkompliziert Menschen zusammen zu bringen, die erfolgreich Seminare, Workshops und Weiterbildungen veranstalten wollen.

„Kirche muss dort sein, wo Menschen sind - sowohl im Netz als auch in den Gemeinden, Schulen und Bildungseinrichtungen. Dabei geht es nicht nur darum, Menschen aller Altersgruppen Erlebnismöglichkeiten zu bieten, sondern die sich schnell wandelnde digitale Welt der Medien für alle nutzbar zu machen. Das ist eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe“, sagt Oberkirchenrat Detlev Bierbaum, der für das Thema Medien in der Landeskirche zuständig ist.

referentennavi.de basiert auf einer Kooperation mehrerer Medienstellen von evangelischen Landeskirchen und katholischen Diözesen, die bereits seit Jahren erfolgreich beim Medienportal der evangelischen und katholischen Medienzentralen kooperieren (www.medienzentralen.de)., „Uns ist wichtig, dass die gelisteten Medienpädagogen gezielt nach ihren Erfahrungen und Schwerpunkten ausgewählt werden können - da sind auch ungewöhnliche Themen wie etwa ‚Minecraft’ dabei, wo Kinder und Jugendliche mit virtuellen Lego-Bausteinen ganze Städte entstehen lassen können“, sagt Klaus Ploth, der Geschäftsführer der Evangelischen Medienzentrale.

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Interessierte Medienfachleute und Pädagogen können sich auf der Website um die Aufnahme im Netzwerk bewerben. Dabei sollten das eigene Angebot, Referenzen und nach Möglichkeit auch schon die Honorarvorstellungen angegeben werden. Vor der endgültigen Aufnahme steht die redaktionelle Prüfung von Seiten der Anbieter des Netzwerks, damit sich Menschen auf der Suche nach passenden Referenten sicher sein können, passende Fachleute zu finden. „Als freier Referent ist man für unkomplizierte Unterstützung bei der Akquise von Aufträgen dankbar, zumal wenn man Anfragen bekommt, für die man maßgeschneiderte Veranstaltungen anbieten kann“, sagt Malte Burdekat der untern anderem als Trainer für „Mobile Reporting“ und Videoproduktion von Anfang an mit dabei ist.


05.10.2017 / München, Johannes Minkus, Pressesprecher