Pressemitteilung vom 05.07.2017

Kirchen wollen bei Verwaltung voneinander lernen

Treffen der Verantwortlichen des Landeskirchenamts und des Erzbischöflichen Ordinariats München

Die Spitzen der Verwaltung der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern und des Erzbistums München und Freising haben sich erstmals zu einem Austausch über aktuelle und strategische Fragen der Verwaltung getroffen. Der Leiter des Landeskirchenamtes, Oberkirchenrat Nikolaus Blum, und der Verwaltungschef des Erzbischöflichen Ordinariats München, Generalvikar Peter Beer, sowie 28 führende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beider Seiten traten dazu in mehreren thematischen Gesprächsrunden und im Plenum in einen Dialog über anstehende Herausforderungen im Verwaltungshandeln und Möglichkeiten einer Kooperation bei Fragestellungen, die beide Seiten betreffen.

Die vier Gesprächsrunden beschäftigen sich mit Fragen der Informationstechnik (Strategien, Strukturen, papierloses Büro), der Personalverwaltung (Personalgewinnung, Personalentwicklung), der pastoralen Entwicklung und der Nachvollziehbarkeit von Verwaltungsprozessen.

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„Wir haben bereits viele Kontakte auf Arbeitsebene. Das wollen wir auf der Managementebene in gutem ökumenischem Sinn weiterentwickeln und überlegen, ob wir Synergien über das Bestehende hinaus schaffen können“, sagte Generalvikar Beer.

„Die Verwaltung hat die Aufgabe, mit ihrer Leistung die Arbeit der Kirche bestmöglich zu  unterstützen. Nicht jeder von uns muss das Rad neu erfinden, wir wollen gegenseitig voneinander lernen“, erklärte Oberkirchenrat Blum.

Es wurde ein regelmäßiger Austausch auf der Leitungsebene der Verwaltungen von Landeskirchenamt und Erzbischöflichem Ordinariat vereinbart.

Mit einer Hausführung für die Gäste endete der zweistündige Austausch, der am Dienstag, 4. Juli, in den Räumen des neuen Verwaltungsgebäudes des Erzbischöflichen Ordinariates in der Kappellenstraße in der Münchner Innenstadt stattfand.


05.07.2017 / München, Johannes Minkus, Pressesprecher